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Grundschulbildung für Mädchen in Bangladesch

Nicht überall ist es so einfach an Bildung zu kommen wie bei uns. In Bangladesch gehen über drei Millionen Kinder nicht zur Schule, meistens die aus den ärmsten Familien.

Netz e.V. Schule in Bangladesch

Foto: Netz e.V.

In Bangladesch fehlt es oft schlicht das Geld für die Schulgebühren zu zahlen. Besonders Mädchen sind von dieser Armut betroffen, da die Familien oft weniger Wert auf deren Bildung legen als auf die der Söhne. Doch Bildung ist die Voraussetzung eine fair bezahlte Arbeit zu finden. Nur wer lesen, schreiben und rechnen kann, hat eine echte Chance einen gut bezahlten Beruf zu ergattern und eine gute Grundlage für ein menschenwürdiges Leben für sich und seine Familie zu legen.

Mit Eurer Hilfe konnten wir nun fünf weiteren Mädchen den Gang zur Grundschule ermöglichen und ihnen somit einen Grundstein für ein gutes Leben legen.

Netz e.V. Schule in Bangladesch

Foto: Netz e.V.

Das Projekt von Netz gründet Schulen für indigene Minderheiten und für Kinder der von Armut betroffenen Familien auf den Schwemmland-Inseln im Norden des Landes. In der Schule werden die Kinder in der sie in Bengalisch, Englisch, Mathematik, Sach- bzw. Sozialkunde und Kultur unterrichtet. Netz legt besonderen Wert auf die Schulung der Lehrkräfte und ist bemüht diesen kindgerechte Lehrmethoden beizubringen.

Weitere Details zum Projekt findest Du auf unserer Webseite

Fotokunst von Simon Bode im Kölner Stadtgarten

Ab dem 16.02 könnt Ihr für sechs Wochen eine Auswahl der Fotokunst von Simon Bode im Kölner Stadtgarten besichtigen. Die Ausstellung und der Druckauftrag der Bilder wird durchgeführt in Kooperation mit Photocircle. Die Erlöse aus den Verkäufen seiner Bilder spendet Simon Bode zu 100 % an unsere Projekte.

Simon Bode - The Boxer

Die Ausstellung trägt den Namen “Visite” und ist dem Sujet der Begegnung gewidmet. Gezeigt werden zehn großformatige Aufnahmen des Fotografen, die in den letzten acht Jahren an den unterschiedlichsten Orten der Welt entstanden sind.

Der Titel “Visite” entstand in Anlehnung an die Herangehensweise der Fotografie durch Simon Bode, die stark von seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Arzt geprägt ist. Bei Simon Bode läuft die Auswahl des Motives und die Durchführung des Fotografierens häufig wie eine Visite ab, die bestimmt wird von einer kurzen, unmittelbaren und im räumlichen Sinne distanzlosen Auseinandersetzung mit dem Motiv.

Hieraus entstehen Fotos mit einer dokumentarischen, begutachtendenden Intention. Wie bei der ärztlichen Visite steht auch bei Simon Bodes Fotografie der Mensch im Vordergrund.

Details zur Ausstellung findet Ihr HIER

Simon Bode - just the two of us

Wir haben unser Projekt in Indonesien realisiert!

Gestern konnten wir unser Projekt in Indonesien realisieren! Nun können wir bei BOS Deutschland die Jahrespatenschaft des Orang-Utan Waisen Miko übernehmen. Wir danken unseren Fotografen und Kunden, die mit Ihrem Engagement entscheidend zur Umsetzung dieses Projektes beigetragen haben.

Orang Utan Waise Miko nach seiner Aufnahme

Orang Utan Waise Miko nach seiner Aufnahme

Nach UN Angaben werden im Jahr 2022 etwa 98 Prozent der Regenwälder weltweit zerstört sein. Die rasante Abholzung tropischer Primärwälder, großflächige zerstörerische Waldbrände, die massive Ausbreitung von uniformen Palmölplantagen,  und der nationale sowie internationale Tierhandel treiben den Rückgang der Verbreitungsgebiete und das Aussterben der letzen Orang-Utan-Populationen weiter voran. Heute findet man daher nur noch vereinzelt Orang-Utans auf Borneo und Sumatra.

Die Regierung Indonesiens tut bislang nicht viel, um dieser verheerenden Entwicklung entgegenzuwirken. Im Gegenteil. Nachhaltige Waldwirtschaft, Umweltschutz und ökologisches Denken sind noch immer Zukunftsmusik für ein Land, das zu den korruptesten weltweit gehört. Zwischen der Regierung und den Betroffenen – ganz gleich ob Mensch oder Tier – stehen die Holzkonzerne und die Palmölindustrie, für die Gewinnmaximierung erste Priorität hat.
Was wird also aus den letzten verbleibenden Orang-Utans dieser Welt? Was wird aus diesem wunderbaren Menschenaffen, dessen Erbinformation zu 97% der unserigen gleicht und der somit zu unseren nächsten Verwandten zählt?
Wo der Staat versagt, müssen private Organisationen und Initiativen alleine versuchen, dem Aussterben der Orang-Utans erfolgreich entgegenzuwirken. So konnte beispielsweise Greenpeace mit seiner Kampagne “Give the Orang-Utan a break” einige Erfolge feiern. Nach diesem Spot ist so vielen Menschen der Appetit auf Kitkat und Nestlé vergangen, dass der Konzern zumindest in Teilen zu einem Umdenken gezwungen wurde.

Auch die BOS Foundation arbeitet seit Jahren mit Hochdruck an der Erhaltung des Lebensraumes der letzten Orang-Utans. So leitet die indonesische NGO das inzwischen größte Primatenschutzprojekt weltweit und hat eine Vorbildfunktion für viele andere Schutzprogramme.

Wir freuen uns, mit dem Verkauf unserer Fotokunst BOS Deutschland in Ihrer Arbeit zu unterstützen und hoffen auf weitere gemeinsame Projekte. Für weitere Informationen zu aktuellen Projekten und der Lage der Orang-Utans in Indonesien, können wir Euch die Webseite unseres Partners BOS Deutschland noch einmal wärmstens empfehlen.

Nun noch einmal zu Miko….

Miko auf dem Weg zur Baumschule

Miko auf dem Weg zur Baumschule

Miko war noch nicht einmal ein Jahr alt, als er in einem Dorf in der Nähe des Sebangau-Nationalparks in Kalimantan beschlagnahmt wurde. Die Naturschutzbehörde hatte Informationen über einen illegal gehaltenen Orang-Utan erhalten. Sie fanden das eingesperrte Orang-Utan-Baby in einem Holzverschlag mitten in einem verlassenen Haus vor und informierten das BOS-Rettungsteam. Miko war winzig und schwach. Die Wunden an seinen Händen und Füßen wurden versorgt. Mit Infusionen konnte er nach und nach wieder aufgepäppelt werden. Menschliche Pflegemütter kümmern sich bei BOS Tag und Nacht um Orang-Utan-Kinder wie Miko. Intensive Pflege und liebevolle Betreuung in diesem Entwicklungsstadium ist extrem wichtig. Denn in der Natur leben Mutter und Kind bis zu acht Jahren sehr eng miteinander. Gut die Hälfte dieser Zeit wird das Junge gestillt.

Wenn die Orang-Utans in den Rettungsstationen groß genug sind, werden sie in die sogenannte „Waldschule“ versetzt, die auch Miko mittlerweile besucht. Dort lernt er mit natürlicher Nahrung aus dem Regenwald zu experimentieren und wagt erste Kletter- und Nestbauversuche. Täglich werden die Orang-Utans in den Stationen mehrere Stunden beobachtet. Ihr Verhalten wird dokumentiert bis der Zeitpunkt der Auswilderung gekommen ist.

Wir werden den Werdegang von Miko weiter verfolgen und an dieser Stelle über seine Entwicklung informieren. Wir hoffen, dass Miko durch Eure Unterstützung und die Realisierung dieses Projektes einen weiteren Schritt in Richtung Auswilderung macht.

Und der Gewinner ist….

Wir haben einen Gewinner in unserem Fotowettbewerb!

Daniel Schoenen hat mit seinen Verkäufen 113,52 € für unsere Projekte gesammelt. Dieses Schreiben von unserem Partner Canon haben wir zusammen mit der Canon EOS D60 heute zur Post gebracht und an Ihn verschickt, so dass er seinen Preis noch zu Weihnachten erhalten sollte. Knapp geschlagen geben musste sich Simon Bode, der mit seinen Fotos, tolle 88,45 € gesammelt hat.

Wir möchten uns bei allen Fotografen bedanken, die mit ihrer Fotokunst unsere Projekte so großartig unterstützen! Mittlerweile konnten wir gemeinsam bereits 1152,85 € für die Projekte unserer Partnerorganisationen sammeln.

Wir danken CanonNicht zuletzt möchten wir uns auch bei unserem Partner Canon für die Bereitstellung dieses tollen Preises bedanken. Wir sind sehr stolz, einen so namhaften Partner mit an Bord geholt zu haben.

Canon Logo

Wir haben unser zweites Projekt realisiert!!!

Wir haben großartige Neuigkeiten. Wir haben soeben zwei Jungschweine für eine Familie in Myanmar gekauft.

Innerhalb weniger Tage konnten wir nun schon unser zweites Projekt realisieren. Dank Euch konnten wir vor ein paar Stunden einer Familie in Myanmar zwei Jungschweine kaufen. Sie dienen als Grundstock einer kleinen Herde und bilden eine zukünftige Einnahmequelle für die Familie. Hier erfährst Ihr mehr über das Projekt.

Da wir 7,22 € mehr erhalten haben als für die Realisierung des Projektes notwendig sind, haben wir unseren Kunden, der den Kreis geschlossen hat, eine Email geschickt und gebeten sich ein alternatives Projekt auszusuchen, in das die 7,22 € stattdessen fließen werden.

Hier seht Ihr die Spendenurkunde von Care, die natürlich wieder auch Euch gewidmet ist.

Spendenurkunde von Care für Photocircle für den Kauf zweier Jungscheine in Myanmar

Wir danken unseren Fotografen Simon BodeManfred KoppensteinerChristina Feldt und Walter Luttenberger, dass sie ihre Fotokunst auf Photocircle zum Verkauf anbieten! Mit den folgenden Bildern haben nun schon den zweiten “Photocircle” geschlossen.

Simon Bode - Myanmar Exteriors
Simon Bode – Myanmar Exteriors
Walter Luttenberger - beten für das tägliche Mahl
Walter Luttenberger – beten für das tägliche Mahl
Simon Bode - Dusk
Simon Bode – Dusk
Christina Feldt - praying monk
Christina Feldt – praying monk
Manfred Koppensteiner - Fisherman
Manfred Koppensteiner – Fisherman