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Grundschuldbildung in Bangladesh

Wir haben unser Projekt in Bangladesch finanziert! Dank Eurer Unterstützung können wir nun mit unserem Projektpartner Netz e.V. fünf Mädchen den Zugang zur Grundschule ermöglichen.

Grundschulbildung in Bangladesch

Details zum Projekt findet Ihr auf der Projektseite. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen Fotografen und Kunden bedanken, die den diesen Kreis geschlossen haben. Ihr seid super!

Durch den Verkauf folgender Bilder konnten wir das Projekt realisieren. Natürlich könnt Ihr diese Bilder auch weiterhin bei uns in bester Galeriequalität kaufen und Gutes tun. Klickt einfach auf die Bilder und Ihr gelangt direkt in die Galerien unserer Fotografen.

Fishermen launching their boat in the morning, Bangladesh von Jakob Berr

Fischerboot, Philippinen von Jens Rosbach

Crossing Hong Kong von Rob van Kessel

the fisherman von Simon Bode

the next Generation von Brett Elmer

Xitang Water Village at Night von Rob Smith

Myanmar exteriors von Simon Bode

beten für das tägliche mahl von Walter Luttenberger

Life On The Path von Quinn Ryan Mattingly

tibetischer Landarbeiter von Stephan Opitz

Secret Observeer - Manuel Ferlitsch

Wir haben unser zweites Projekt realisiert!!!

Wir haben großartige Neuigkeiten. Wir haben soeben zwei Jungschweine für eine Familie in Myanmar gekauft.

Innerhalb weniger Tage konnten wir nun schon unser zweites Projekt realisieren. Dank Euch konnten wir vor ein paar Stunden einer Familie in Myanmar zwei Jungschweine kaufen. Sie dienen als Grundstock einer kleinen Herde und bilden eine zukünftige Einnahmequelle für die Familie. Hier erfährst Ihr mehr über das Projekt.

Da wir 7,22 € mehr erhalten haben als für die Realisierung des Projektes notwendig sind, haben wir unseren Kunden, der den Kreis geschlossen hat, eine Email geschickt und gebeten sich ein alternatives Projekt auszusuchen, in das die 7,22 € stattdessen fließen werden.

Hier seht Ihr die Spendenurkunde von Care, die natürlich wieder auch Euch gewidmet ist.

Spendenurkunde von Care für Photocircle für den Kauf zweier Jungscheine in Myanmar

Wir danken unseren Fotografen Simon BodeManfred KoppensteinerChristina Feldt und Walter Luttenberger, dass sie ihre Fotokunst auf Photocircle zum Verkauf anbieten! Mit den folgenden Bildern haben nun schon den zweiten “Photocircle” geschlossen.

Simon Bode - Myanmar Exteriors
Simon Bode – Myanmar Exteriors
Walter Luttenberger - beten für das tägliche Mahl
Walter Luttenberger – beten für das tägliche Mahl
Simon Bode - Dusk
Simon Bode – Dusk
Christina Feldt - praying monk
Christina Feldt – praying monk
Manfred Koppensteiner - Fisherman
Manfred Koppensteiner – Fisherman

Kumbh Mela in Allahabad 2013 – religiöse Rituale in Indien

Die deutsche Fotogtafin Victoria Knobloch traf den indischen Fotografen Jagdev Singh zufällig auf ihrer Reise nach Indien im Jahr 2011. Im Gespräch realisierten sie schnell, dass sie ähnliche fotografische Ansätze haben und entschlossen somit gemeinsam eine Fotoserie über New Delhi/Indien durchzuführen. Sie wollten das Lebensgefühl der Stadt widerspiegeln, aber vor allem interessierten sie sich für die sozialen Phänomene wie Armut, Hunger, Müll und die allgemeine Verzweiflung die in den großen indische Metropolen recht häufig aufzufinden ist.

Victoria Knobloch - Fotokunst aus Indien

Victoria Knobloch

Jagdev Singh

Jagdev Singh

40% aller Inder leben unter der Armutsgrenze und nur wenige leben auch in Delhi in wirklich menschenwürdigen Verhältnissen. Nicht wirklich ein Paradies also, trotzdem zieht es jedes Jahr massenweise Menschen vom Land in die Stadt mit der großen Hoffnung auf ein besseres Leben. Aber wie real sind diese Hoffnungen? Delhi ist eine sehr chaotische, laute, schmutzige und turbulente Stadt. Man wird nahezu überwältigt von den Menschenmassen,dem ungeregelten Verkehr, dem Schmutz und der Armut. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Slums. Inadequate Lebensbedingungen, schlechte sanitäre Anlagen und mangelnde saubere Wasserversorgung sind der Normalfall. Bettler und vor allem auch bettelnde Kinder sieht man an jeder Strassenecke.

Jagdev Singh

Jagdev Singh

Jagdev Singh

Jagdev Singh

Victoria Knobloch

Victoria Knobloch

Im Februar 2013 werden die beiden Fotografen die Fotodokumentation: „Kumbh Mela in Allahabad 2013 – religiöse Rituale in Indien“ durchführen. Die Fotodokumentation thematisiert die traditionelle religiöse Praxis der Hindus. Es werden zwischen dem 27.1.2013 und 25.2.2013 bis zu 75 Millionen Gläubige Hindus erwartet. Es soll ein Zeitdokument dieses bedeutenden religiösen Festes entstehen, dass auch die Spannung zwischen Tradition und Modernisierung in Indien zu beleuchten sucht. Auf künstlerisch erzählende Weise lädt die Dokumentation ein, in die religiösen Rituale und Bräuche einzutauchen, die gelebte Religiosität in ihrer Dynamik und Kraft sichtbar zu machen. Mit zu erstellendem Textmaterial, eventuell auch Interviews, wird das Gezeigte ergänzt. Die Fotodokumentation will den Facettenreichtum und die seit über 1300 Jahren gelebte religiöse Praxis einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Victoria Knobloch

Victoria Knobloch

Bei Interesse an Publikation, Ausstellung, bzw. finanzieller Unterstützung bitte E-Mail an: victoria_knobloch@web.de

Victoria Knobloch (www.victoria-knobloch.de) lebt und arbeitet freischaffend in Leipzig und investiert viel Zeit in eigene Projekte. Im Mittelpunkt ihrer fotografischen Arbeit steht sowohl die Porträtfotografie als auch die Dokumentarfotografie. Zu ihren bevorzugten Themen zählen die Straßenfotografie und Fotoreportagen mit sozialem und ökologischem Ansatz. 2012 war sie in der  Endauswahl des rennomierten “Henri Nannen Preis”. Neben der Fotografie arbeitet sie als klassische Sängerin.

Jagdev Singh (www.jagdev-singh.in) ist ein freischaffender Fotograf aus New Delhi, Indien. Auch er ist hauptsächlich als Strassenfotograf unterwegs und mit seinen Fotografien beleuchtet er die unterschiedlichsten Facetten des Lebens. Derzeit pubiliziert und stellt er vorwiegend in Indien aus.

Beide Fotografen verkaufen auch eine Auswahl Ihrer Werke auf Photocircle. Wenn Ihr die Fotokunst dieser tollen Fotografen hinter Acrylglas, auf Alu Dibond oder Leinwand bestellen möchtet, besucht die Galerien von Victoria Knobloch und Jagdev Singh.

Steigert Eure Verkäufe!

Liebe Fotografen,

wie wollen, dass Ihr Eure Photocircle Galerie so gut und einfach wie möglich Publik machen könnt. Darum haben wir ein neues Widget entwickelt, dass Ihr ganz einfach in 5 Minuten auf Eurer Webseite oder Eurem Blog einbinden könnt. Wir haben Euch ja schon in unserem Newsletter darauf hingewiesen. Das Feedback von Euch war sehr gut. Allerdings haben einige von Euch zu Recht das Bedenken geäußert, da sich das Widget mit Eurem eigenen Design beißt. Also haben wir uns wieder an die Arbeit gemacht. Ihr habt jetzt die Möglichkeit sowohl die Farben als auch die Größe des Widgets an Euer Design anzupassen. Geht einfach in “Mein Photocircle”. Rechts oberhalb Euer Bilder könnt Ihr sehen wie es funktioniert.

Photocircle widget

Damit möglichst viele von Euch das Widget nutzen, haben wir uns weiterhin bemüht Euch einen weiteren Anreiz zu geben, Eure Galerie so gut wie möglich zu promoten. Nächste Woche erfahrt Ihr mehr hierzu hier.

Alles Gute aus unserem Schöneberger Büro,

Thomas

Eine sperrige Menschenliebe

Als sein älterer Bruder den dreizehnjährigen Jakob Berr in das Fotolabor ihres früh verstorbenen Vaters mitnahm, wusste er noch nicht, was er an diesem Nachmittag auslöste. “Eine kausale Kette, dessen letztes Glied mein Berufsweg als Fotojournalist ist”, nennt der 31jährige Jakob Berr es heute. “Seitdem sich das erste Bild vor meinen Augen im Entwickler manifestierte, hat mich die Faszination für die Fotografie nicht mehr losgelassen.” So studierte Jakob Berr Fotojournalismus in München, Hannover und zuletzt an der Missouri School of Journalism in den USA. Nach drei Jahren in den Vereinigten Staaten, in denen er unter anderem für Tageszeitungen wie Valley News oder Denver Post fotografierte, zerrten seine bayrischen Wurzeln an ihm. Seit September vergangenen Jahres lebt Jakob Berr wieder in München und arbeitet als freier Fotograf.

Jakob Berr: Meditation, India

Mit der Offenheit, Zeichen zu erkennen und sich ihnen hinzugeben, so kam Jakob Berr zur Fotografie und so findet er seine Geschichten – manchmal finden sie auch ihn. Mitunter erscheinen sie eigenwillig, die vielfältigen Themen, mit denen sich Jakob Berr auseinandersetzt. Allen gemeinsam jedoch ist, dass eine große Menschenliebe aus ihnen spricht. Zu den Menschen, ihren Sorgen und Hoffnungen fühle er sich hingezogen, sagt Jakob Berr. Egal, wer sein Gegenüber ist, er möchte mehr erfahren. Und so offenbaren seine Geschichten, sosehr sie anecken, polarisieren oder auch beliebig erscheinen, etwas Reales und zutiefst Menschliches. In Bilderreihen sowie multimedialen Dokumentationen stellt Jakob Berr eine berührende Nähe zu seinen Protagonisten mit ihren ganz persönlichen und unterschiedlichen Geschichten her. Hearing Aidan erzählt vom dreijährigen Aidan, der durch eine Meningitis das Hörvermögen verlor und nun dank einer implantierten Hörhilfe (“hearing aid”) Sprechen lernt. I don’t belong in heaven begleitet den todkranken Joe und seine Familie. Eine Porträtserie wiederum zeigt Persönlichkeiten des Indie Musikfestivals Underground Music Showcase. Derzeit arbeitet Jakob Berr an einer Langzeitreportage über die türkische Gemeinde in Münchens südlichem Bahnhofsviertel, die von der VG Bild-Kunst gefördert wird.

Jakob Berr: Hearing Aidan

Forgiven, but not Forgotten erzählt von Valeria Brown, deren Tochter Angela von ihrem Freund im Drogenrausch ermordet wurde. Ausgangspunkt der Arbeit war die Auseinandersetzung mit dem Thema Todesstrafe. “Ich wollte mehr erfahren über die emotionalen Auswirkungen dieser Kette der Gewalt – vom Mord einer geliebten Person bis hin zum Todesurteil für den Täter und möglicherweise gar der Vollstreckung des Urteils.” Am Ende des Projekts besuchte Jakob Berr Valeria noch einmal, um ihr das Endprodukt zu zeigen. Sie saßen gemeinsam in ihrem Wohnzimmer auf dem Sofa und sahen sich gemeinsam die drei Kapitel der Geschichte an. Valeria sagte während der ganzen Zeit kein Wort. Als das letzte Kapitel vorüber war, saß sie einige Minuten lang still da und schaute auf den schwarzen Bildschirm. Dann wandte sie sich Jakob zu, nahm ihn in den Arm und hielt ihn für einen langen Moment an sich gedrückt. “Als Fotograf ist es ein wunderbares Gefühl, wenn seine Arbeit bei den Betrachtern eine Reaktion auslöst. Und diese Geste war für mich unbezahlbar, denn ich wusste, dass ich Valerias Geschichte gerecht geworden war. Seitdem verbindet uns eine innige Freundschaft”,  erzählt Jakob Berr.

Jakob Berr: Forgiven, but not Forgotten - Valeria am Grab ihrer Tochter

Während Forgiven, but not Forgotten einem persönlichen Interesse erwuchs, wurden andere Geschichten durch externe Einflüsse angestoßen und dank Jakob Berrs Fähigkeit, sich auf alles einzulassen, verwirklicht. Anfang 2008 besuchte er das kleine Fischerdorf Kuakata in Bangladesch. Ein Zyklon hatte die Region drei Monate zuvor völlig verwüstet, die Bewohner kämpften nach wie vor mit den Folgen der Katastrophe. Inspiriert vom Lebensmut der Dorfbewohner begann Jakob Berr spontan, an einer Geschichte über die Fischer und ihr Leben zu arbeiten.

Jakob Berr: Die Fischer von Kuakata

Mit den Bildern eines Slumbrandes in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, organisierte Jakob Berr mit zwei Kolleginnen im Frühjahr 2004 eine Spendenaktion in Deutschland, die über 10.000 € einbrachte. Mit Hilfe der Entwicklungshilfeorganisation NETZ e.V. konnten sie so eine Nothilfeaktion finanzieren. Auch die Bilder der Fischer in Kuakata haben sie für eine Spendenaktion verwendet, deren Erlös den am schlimmsten Betroffenen die nötigen Mittel einbrachte, um selbst wieder ein Einkommen zu erwirtschaften. Durch Jakob Berr ist Photocircle auf die Organisation NETZ e.V. aufmerksam geworden und konnte sie als Projektpartner gewinnen.

Jakob Berr: Slumbrand in Karail, Dhaka

Jakob Berrs Bilder gibt es jetzt auch auf Photocircle. Die wunderbare Vielfalt seines Portfolios findet ihr außerdem auf seiner eigenen Seite jakob-berr.com.

Eine Woche Photocircle – Eine kurze Zusammenfassung

Etwas mehr als eine Woche ist nun seit unserem Start vergangen und wir sind von Eurem Feedback absolut überwältigt. Wir haben sehr lange und sehr hart an der Fertigstellung von Photocircle gearbeitet und können es selber kaum fassen, dass wir Online sind.

Nun haben wir es in der letzten Woche bereits auf den Blog des Wall Street Journals geschafft, führende Technologieblogs wie Gigaom haben über uns berichtet und große Tageszeitungen wie der Standard in Österreich. Venture Village kürte uns gar zum Start-Up der Woche. Auch für die Bilder in unserer Galerie haben wir bisher nur positives Feedback erhalten.

Auf die ersten Presseartikel folgten die ersten Verkäufe und mittlerweile auch schon das erste Kundenfeedback. Unsere ersten Kunden waren von den Bildern “begeistert”. Ca. 50 % kauften Bilder aus den Galerien unserer Fotografen, die andere Hälfte nahm unser Angebot “Bilder drucken” wahr und bestellte über uns eigene Fotos. Das erste verkaufte Bild war “Yangee” von Stephan Opitz. Unterstützt wurde mit dem Verkauf das Projekt „Kalamari Mädchen“ in Nepal von Plan International.

Yangee von Stephan Opitz auf Leinwand, Alu Dibond Fine Art oder Acrylglas Fineart

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken. Unser größter Dank gilt heute aber unseren Fotografen – ohne Euch würde Photocircle nicht existieren. Aus diesem Grund möchten wir besonders euch über unseren nächsten Schritte informieren und ebenfalls das kritische Thema Bildauswahl näher thematisieren.

Wir wollen Photocircle ein ganz besonders Gesicht geben und eine Bildauswahl treffen, die sich von dem Angebot anderer Plattformen deutlich unterscheidet. Daher haben wir uns dafür entschieden nicht alle Bilder in die Galerie aufzunehmen. Es ist uns bewusst, dass wir uns dabei auf einem schmalen Grad bewegen, denn die Bildauswahl ist immer auch eine sehr subjektive Angelegenheit. Die Entscheidung über Annahme und Ablehnung wird zusätzlich erschwert, da wir immer auch davon ausgehen, dass Ihr mit Euren Bildern unsere Projekte unterstützen möchtet. Das wird durch den sehr hohen Spendenanteil deutlich, den viele von Euch wählen. Wir begehen sicher auch Fehler und möchten euch hiermit wissen lassen, dass wir auf euer Feedback sehr viel Wert legen.

Da wir uns erst ganz am Anfang befinden können wir derzeit keine festen Entscheidungskriterien rausgeben, die Euch und auch uns Zeit ersparen würden. An der Transparenz und der Begründung der Bildauswahl werden wir arbeiten. Bis wir Euch hier Neuigkeiten präsentieren können, kann es allerdings noch etwas dauern, da wir viele andere Baustellen haben. Über Neuigkeiten werden wir dann auch immer hier berichten.

Auf bald und herzliche Grüße aus Berlin Schöneberg,

Thomas, Francesco, Saskia, Gianna und Kristin