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Wellenreiten, Fotos machen

“Irgendwo in der Welt surfen gehen”, dafür wird Lars Jacobsen bezahlt. Als Chefredakteur des SURFERS Magazins hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und tut nun genau das, wovon die meisten nur träumen: An die schönsten und spannendsten Flecken der Erde reisen.

lars jacobsen - sunset
Lars Jacobsen – Sunset

Durch das Reisen kam er auch zur Fotografie: “Ich hätte es als eine Sünde empfunden, über meine Reisen nur zu schreiben. Ich wollte die Schönheit der Länder, Kulturen und Menschen, die ich unterwegs traf, festhalten.” Und so lesen sich auch seine Bilder: Wie ein Reisetagebuch mit perfekten Wellen, schönen Menschen, Salz auf der Haut und Strandmatte. Mittlerweile hat Lars Jacobsen als freiberuflicher Fotograf schon für sämtliche internationale Firmen und Magazine gearbeitet. Für seinen Traumjob sei er “unendlich dankbar”. Nicht zuletzt deshalb sei das Konzept von Photocircle für ihn ein Imperativ – um denjenigen etwas zurückgeben, die weniger Glück haben.

Surfer fotografiert von Lars Jacobsen

Eine Woche Photocircle – Eine kurze Zusammenfassung

Etwas mehr als eine Woche ist nun seit unserem Start vergangen und wir sind von Eurem Feedback absolut überwältigt. Wir haben sehr lange und sehr hart an der Fertigstellung von Photocircle gearbeitet und können es selber kaum fassen, dass wir Online sind.

Nun haben wir es in der letzten Woche bereits auf den Blog des Wall Street Journals geschafft, führende Technologieblogs wie Gigaom haben über uns berichtet und große Tageszeitungen wie der Standard in Österreich. Venture Village kürte uns gar zum Start-Up der Woche. Auch für die Bilder in unserer Galerie haben wir bisher nur positives Feedback erhalten.

Auf die ersten Presseartikel folgten die ersten Verkäufe und mittlerweile auch schon das erste Kundenfeedback. Unsere ersten Kunden waren von den Bildern “begeistert”. Ca. 50 % kauften Bilder aus den Galerien unserer Fotografen, die andere Hälfte nahm unser Angebot “Bilder drucken” wahr und bestellte über uns eigene Fotos. Das erste verkaufte Bild war “Yangee” von Stephan Opitz. Unterstützt wurde mit dem Verkauf das Projekt „Kalamari Mädchen“ in Nepal von Plan International.

Yangee von Stephan Opitz auf Leinwand, Alu Dibond Fine Art oder Acrylglas Fineart

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken. Unser größter Dank gilt heute aber unseren Fotografen – ohne Euch würde Photocircle nicht existieren. Aus diesem Grund möchten wir besonders euch über unseren nächsten Schritte informieren und ebenfalls das kritische Thema Bildauswahl näher thematisieren.

Wir wollen Photocircle ein ganz besonders Gesicht geben und eine Bildauswahl treffen, die sich von dem Angebot anderer Plattformen deutlich unterscheidet. Daher haben wir uns dafür entschieden nicht alle Bilder in die Galerie aufzunehmen. Es ist uns bewusst, dass wir uns dabei auf einem schmalen Grad bewegen, denn die Bildauswahl ist immer auch eine sehr subjektive Angelegenheit. Die Entscheidung über Annahme und Ablehnung wird zusätzlich erschwert, da wir immer auch davon ausgehen, dass Ihr mit Euren Bildern unsere Projekte unterstützen möchtet. Das wird durch den sehr hohen Spendenanteil deutlich, den viele von Euch wählen. Wir begehen sicher auch Fehler und möchten euch hiermit wissen lassen, dass wir auf euer Feedback sehr viel Wert legen.

Da wir uns erst ganz am Anfang befinden können wir derzeit keine festen Entscheidungskriterien rausgeben, die Euch und auch uns Zeit ersparen würden. An der Transparenz und der Begründung der Bildauswahl werden wir arbeiten. Bis wir Euch hier Neuigkeiten präsentieren können, kann es allerdings noch etwas dauern, da wir viele andere Baustellen haben. Über Neuigkeiten werden wir dann auch immer hier berichten.

Auf bald und herzliche Grüße aus Berlin Schöneberg,

Thomas, Francesco, Saskia, Gianna und Kristin

Grautöne, die nicht verblassen

Foto: Stephan Opitz

Die Seele eines Bildes zeigt sich in seinen Grauwerten, findet Stephan Opitz. Ob verlassene Gebäude in Brandenburg, den Schweizer Aletsch Gletscher oder ein tibetisches Mädchen, Stephan Opitz fotografiert am liebsten in Schwarz-Weiß. Montagen und großartige Bearbeitungen sind ihm fremd. Er möchte zeitlose Aufnahmen machen, die sich auf das Wesentliche beschränken. “Es gibt sicher bearbeitete Bilder, die vom Bildaufbau und der Gestaltung perfekt umgesetzt sind, jedoch sind diese meist nur kurzzeitig interessant und verblassen mit der Zeit. Ich versuche mit meinen Bildern eine Wirkung zu erzielen und dabei so nah wie möglich an der Wirklichkeit zu bleiben.”, erklärt Stephan Opitz, der mit Architekturfotografie angefangen hat. Dabei experimentierte er mit der Kamera, fotografierte ein Motiv zu unterschiedlichen Tageszeiten, bis die Natur ihm das perfekte Licht schenkte.

Heute arbeitet er gern mit Langzeitbelichtungen, um Landschaften Dynamik einzuhauchen. Mittlerweile hat Stephan Opitz schon in Mexiko, Kenia und zuletzt in China fotografiert. Nach China kam der Geologe primär für seine Doktorarbeit und fand auf dem Tibetplateau wunderbare Motive: Die Tibeter. Doch es fiel ihm nicht leicht, Menschen zu fotografieren, denen es weitaus schlechter ging als ihm. “Ich habe versucht, sie zu fragen, ob ich sie fotografieren kann und Ihnen danach die Bilder auf dem Display gezeigt. Das hat geholfen, das Eis zu brechen.”

Am liebsten würde Stephan Opitz mit seiner Fotografie etwas bewirken, auf die schweren Lebensbedingungen der Tibeter in China aufmerksam machen. Damit hat er schon angefangen, indem er unbeschönigt die Schönheit seiner Motive zeigt. Stephan Opitz’ Bilder gibt es nun auch auf Photocircle zu kaufen.

Unser Projektpartner: Plan International

Schulprojekt von Plan International in Haiti

Foto: Plan International

Schon mal darüber nachgedacht, eine Patenschaft zu übernehmen? Eine der größten Kinderhilfsorganisationen, mit der das geht, ist Plan International. Seit 75 Jahren setzt sich die unabhängige Organisation mit der Hilfe von Patenschaften und Selbsthilfeprojekten für Kinderrechte ein. Plan arbeitet in über 50 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas und erreicht etwa 3 Millionen Menschen. Photocircle übernimmt mit Eurer Unterstützung jeweils einjährige Patenschaften für Kinder aus Indien, Kolumbien, Kambodscha, Brasilien, Ägypten und Haiti. Schwerpunkte der Arbeit von Plan in den Gemeinden sind der Zugang zu Bildung, der Ausbau sanitärer Einrichtungen und die Stärkung von Kinderrechten. Photocircle unterstützt neben den Patenschaften den Aufbau von Gemeindeschulen in Guinea-Bissau sowie ein Hilfsprojekt für Kamalari-Mädchen in Nepal über Plan.

Das Papier ist der Zeitzeuge

Obwohl wir noch nicht online sind, haben wir schon unsere erste Kundin: Die Künstlerin Ines Kouidis. Eine selbst angefertigte Collage hat sie bestellt, ein Porträt von Sophia Loren. Ines Kouidis erzählt Lorens Geschichte durch Zeitungsausschnitte und Fotos aus den 50er und 60er Jahren, Werbeanzeigen für Schönheitsprodukte wie Seife, Creme und Lippenstift. Alles, was eine Diva so braucht. Durch Texte aus italienischen Magazinen entstand der Titel “Italians do it better”, die ersten Plätze im Schönheitswettbewerb besetzten hier die Italienerinnen. Ines Kouidis ist mit der Kunst aufgewachsen. Bereits in ihren frühen Malereiarbeiten stand der Mensch im Fokus. Sie wollte die Bewegungen der Körper und die Spannung des Augenblicks festhalten. Badende, Sportler, Tänzer, Stierkämpfer, das Klirren der Waffen, die tanzenden Schuhe auf dem Parkett, das Rascheln der Kleider einfangen. Seit einigen Jahren beschäftigt sich die Künstlerin mit Collagen. “Ich war erstaunt, welche Kraft so ein kleiner Papierschnipsel haben kann. Ich wollte aber auch unbedingt große Portraits machen, da Menschen eben mein Lieblingsthema sind. So habe ich beides verbunden, Portrait und Papier, gerissen, geschnitten, geklebt. Das Papier ist der Zeitzeuge. Der noch so kleine Papierschnipsel hat selbst eine Geschichte und wie bei einem Puzzle entsteht ein neuer Auftritt der Person. Meinen Cutter habe ich immer dabei, keine Zeitschrift, kein Etikett oder interessantes Plakat sind vor mir sicher.” Alles was sie findet, auf Reisen, in ausländischen Magazinen, nimmt sie mit in ihr Berliner Atelier. Neben ihrer Arbeit dort ist Ines Kouidis außerdem in einer Künstlergruppe tätig, der Austausch ist ihr wichtig. “Berlin ist kreativ und international, der beste Platz zum Arbeiten. Da man in Berlin ständig neue interessante Leute kennenlernt, muss man einfach hierbleiben.” An Photocircle habe sie der Preis und die Qualität überzeugt. Somit habe sie eine gute Adresse gefunden, um zukünftig ihre Collagen drucken zu lassen und gleichzeitig ein soziales Projekt zu unterstützen. “Das ist auch eine schöne Idee”, sagt sie.

Ein neues Gesicht bei Photocircle

Gianna ist das neue Teammitglied von PhotocircleMit Hochdruck arbeiten wir daran, dass ihr bald hochwertige Kunstdrucke bei Photocircle bestellen und gleichzeitig soziale Projekte weltweit unterstützen könnt. Dabei ergänze ich das Team ab jetzt im Bereich Online-Marketing und erhöhe die Frauenquote. Obwohl mein Name Gianna anderes vermuten lässt, habe ich keine italienischen, sondern Hamburger Wurzeln. Nachdem ich in Leipzig Kulturwissenschaften studiert habe, bin auch ein bisschen durch die Weltgeschichte getingelt. Im Kreuzberger Social Impact Lab tüftel ich jetzt mit den anderen vor unseren identischen Rechnern bis es endlich losgehen kann!

Hilf Laos mit Plan International und Photocircle

Auf Photocircle kaufst Du Fotos hinter Acrylglas, auf Leinwand oder Alu Dibond und unterstützt ein soziales Projekt z.B. in Laos. Dieses Foto zeigt zwei kleine Hmong Mädchen in der PRovinz von Luang Prabang in Laos.Dieses Foto zeigt zwei kleine Hmong Mädchen in der Provinz von Luang Prabang in Laos. Gemeinsam mit unserem Projektpartner Plan International werden wir demnächst auch ein soziales Projekt in Laos unterstützen, um Kindern in diesem wunderschönen Land eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Mit jedem Kauf eines Acrylglas Bildes oder eines Fotos auf Leinwand oder Alu Dibond, dass in Südostasien gemacht wurde, könnt Ihr dann unser Projekt unterstützen.

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