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Wir suchen ein neues Projekt – Mache mit!

In unserer noch jungen Geschichte konnten wir bereits 3 Projekte erfolgreich realisieren. Ein Projekt mussten wir leider aufgrund des tragischen Todes unseres indischen Patenkindes Jyoti vorzeitig beenden.

Nun sind wir auf der Suche nach einem neuen Projekt und würden Euch gerne in den Prozess der Projektauswahl mit einbinden. In den nächsten 7 Tagen könnt Ihr daher hier oder auf Facebook als erstes für das Land abstimmen, in dem wir Eurer Meinung nach als nächstes ein Projekt starten sollten.

Wir geben Euch 3 Vorschläge. Ihr könnt aber auch gerne weitere Vorschläge unterbreiten. In einem nächsten Schritt werden wir dann gemeinsam ein Projekt auswählen. Auch hier werden wir Euch in unseren Entscheidungsprozess mit einbeziehen.

Also: Auf geht’s! Lasst uns gemeinsam den nächsten Kreis schließen!


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Traurige Nachricht aus Indien

Gestern erreichte uns eine sehr traurige Nachricht per Post von unserem Projektpartner Plan International. Mit großem Bedauern müssen wir Euch mitteilen, dass unser Patenkind Jyoti am 7. Februar nach einem starken Fieber verstorben ist.

jyoti

Seit Anfang Juni haben wir Jyoti in der Hoffnung unterstützt, ihr durch die Durchführung von Entwicklungsprojekten in ihrem Umfeld eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Die Nachricht ihres Todes hat uns sehr getroffen und wird uns auch in der nächsten Zeit zu schaffen machen.

Da unsere Patenschaft an Jyoti gebunden war, wird nun auch unser Projekt in Indien nicht mehr weitergeführt. Seit Beginn unserer Patenschaft am 1. Juni haben wir haben wir Jyoti und ihre Familie mit 28 € monatlich unterstützt. Dies entspricht einem gesamten Spendenbetrag von 224 €

Über Photocircle konnten wir bereits knapp 55% der Patenschaft finanzieren. Dies entspricht 183,56 €. Wir danken Euch für die Unterstützung! Für die Differenz zwischen dem von uns gespendeten Betrag und die über Photocircle generierte Spendensumme werden wir aufkommen. Denn da wir Jyoti nun nicht mehr unterstützen können, wird das Projekt wird ab sofort eingestellt.

Keiner von uns kannte Jyoti persönlich. Dennoch war sie uns sehr vertraut. Jeden Tag haben wir ihr Bild gesehen, fast jeden Tag über sie gesprochen. Es ist daher ein bedrückendes Gefühl sie nicht mehr unter uns zu wissen. Wir sind traurig, dass trotz unserer gemeinsamen Hilfe, die auch die sanitären Einrichtungen von Jyotis Gemeinde verbessern sollte, das erst 5 Jahre alte Mädchen an hohem Fieber sterben musste. Unsere Gedanken sind nun bei Jyotis Familie.

Kumbh Mela in Allahabad 2013 – religiöse Rituale in Indien

Die deutsche Fotogtafin Victoria Knobloch traf den indischen Fotografen Jagdev Singh zufällig auf ihrer Reise nach Indien im Jahr 2011. Im Gespräch realisierten sie schnell, dass sie ähnliche fotografische Ansätze haben und entschlossen somit gemeinsam eine Fotoserie über New Delhi/Indien durchzuführen. Sie wollten das Lebensgefühl der Stadt widerspiegeln, aber vor allem interessierten sie sich für die sozialen Phänomene wie Armut, Hunger, Müll und die allgemeine Verzweiflung die in den großen indische Metropolen recht häufig aufzufinden ist.

Victoria Knobloch - Fotokunst aus Indien

Victoria Knobloch

Jagdev Singh

Jagdev Singh

40% aller Inder leben unter der Armutsgrenze und nur wenige leben auch in Delhi in wirklich menschenwürdigen Verhältnissen. Nicht wirklich ein Paradies also, trotzdem zieht es jedes Jahr massenweise Menschen vom Land in die Stadt mit der großen Hoffnung auf ein besseres Leben. Aber wie real sind diese Hoffnungen? Delhi ist eine sehr chaotische, laute, schmutzige und turbulente Stadt. Man wird nahezu überwältigt von den Menschenmassen,dem ungeregelten Verkehr, dem Schmutz und der Armut. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Slums. Inadequate Lebensbedingungen, schlechte sanitäre Anlagen und mangelnde saubere Wasserversorgung sind der Normalfall. Bettler und vor allem auch bettelnde Kinder sieht man an jeder Strassenecke.

Jagdev Singh

Jagdev Singh

Jagdev Singh

Jagdev Singh

Victoria Knobloch

Victoria Knobloch

Im Februar 2013 werden die beiden Fotografen die Fotodokumentation: „Kumbh Mela in Allahabad 2013 – religiöse Rituale in Indien“ durchführen. Die Fotodokumentation thematisiert die traditionelle religiöse Praxis der Hindus. Es werden zwischen dem 27.1.2013 und 25.2.2013 bis zu 75 Millionen Gläubige Hindus erwartet. Es soll ein Zeitdokument dieses bedeutenden religiösen Festes entstehen, dass auch die Spannung zwischen Tradition und Modernisierung in Indien zu beleuchten sucht. Auf künstlerisch erzählende Weise lädt die Dokumentation ein, in die religiösen Rituale und Bräuche einzutauchen, die gelebte Religiosität in ihrer Dynamik und Kraft sichtbar zu machen. Mit zu erstellendem Textmaterial, eventuell auch Interviews, wird das Gezeigte ergänzt. Die Fotodokumentation will den Facettenreichtum und die seit über 1300 Jahren gelebte religiöse Praxis einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Victoria Knobloch

Victoria Knobloch

Bei Interesse an Publikation, Ausstellung, bzw. finanzieller Unterstützung bitte E-Mail an: victoria_knobloch@web.de

Victoria Knobloch (www.victoria-knobloch.de) lebt und arbeitet freischaffend in Leipzig und investiert viel Zeit in eigene Projekte. Im Mittelpunkt ihrer fotografischen Arbeit steht sowohl die Porträtfotografie als auch die Dokumentarfotografie. Zu ihren bevorzugten Themen zählen die Straßenfotografie und Fotoreportagen mit sozialem und ökologischem Ansatz. 2012 war sie in der  Endauswahl des rennomierten “Henri Nannen Preis”. Neben der Fotografie arbeitet sie als klassische Sängerin.

Jagdev Singh (www.jagdev-singh.in) ist ein freischaffender Fotograf aus New Delhi, Indien. Auch er ist hauptsächlich als Strassenfotograf unterwegs und mit seinen Fotografien beleuchtet er die unterschiedlichsten Facetten des Lebens. Derzeit pubiliziert und stellt er vorwiegend in Indien aus.

Beide Fotografen verkaufen auch eine Auswahl Ihrer Werke auf Photocircle. Wenn Ihr die Fotokunst dieser tollen Fotografen hinter Acrylglas, auf Alu Dibond oder Leinwand bestellen möchtet, besucht die Galerien von Victoria Knobloch und Jagdev Singh.