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Boris Buschardt – Warum man an seinen Träumen festhalten sollte

Mit Boris Buschardt haben wir einen Fotografen bei Photocircle, der uns immer wieder Fernweh beschert und unsere Reiselust weckt. Seine Bilder zeigen Naturgewalten, fantastische Farben und außergewöhnliche Orte, die einem  Fotografen alles abzuverlangen scheinen. In unserem Interview erzählt er uns von Knochenbrüchen und gefrorenen Fingern.

Gasaldur | Fotokunst von Boris Buschardt

Wer ist denn eigentlich Boris Buschardt?

Hauptberuflich arbeite ich als Ingenieur in der Automobilindustrie. Geboren und aufgewachsen bin ich in Berlin, lebe jetzt aber schon seit 13 Jahren in Bayern. Zum Fotografieren bin ich über das Reisen gekommen. Mit 17 habe ich eine 2-monatige USA-Rundreise unternommen, die ich mit meiner Kamera dokumentiert habe. Hinterher habe ich dann einige Diavorträge gehalten für die ich viele positive Rückmeldungen bekommen habe. Dies war dann Ansporn für mich, viele weitere Teile der Erde mit meiner Kamera zu bereisen.

Was zeichnet einen guten Fotografen aus?

1. Geduld und Ausdauer. In der Landschaftsfotografie kann es z.B. notwendig sein tagelang auf besseres Licht oder Wetter zu warten oder auch mal das Abendessen ausfallen zu lassen für die Chance auf ein gutes Foto.

2. Erfahrung. Ein guter Fotograf weiß was ein gutes Bild auszeichnet. Er kennt die wichtigsten Regeln zur Bildgestaltung. Er erkennt Strukturen und Muster im Chaos. Und er kann seine Ausrüstung intuitiv bedienen.

3. Offenheit für Neues. Ein guter Fotograf muss auch mal anders denken, anders sehen, neue Dinge ausprobieren. Er sollte zwar die Regeln zur Bildgestaltung kennen, muss aber auch bereit sein, sie über Bord zu werfen, wenn es nötig ist.

Reserva Nacional Cerro Castillo | Fotokunst von Boris Buschardt

Was möchtest du als Fotograf erreichen?

Durch meine Aufnahmen möchte ich den Menschen die Schönheit der Natur auf unserem Planeten näher bringen und damit vielleicht auch ein Stück weit zu  ihrem Erhalt und Schutz beitragen. Ansonsten strebe ich nach möglichst klaren Bildkompositionen und habe den Anspruch mich permanent weiter zu entwickeln.

Dein Lieblingsland zum Fotografieren und warum?

Darf ich drei nennen? Patagonien, Tasmanien und Island. Alle drei zeichnet eine ursprüngliche, wilde und extrem abwechslungsreiche Naturlandschaft aus, die nur wenig vom Menschen verändert wurde.

Haifoss | Fotokunst von Boris Buschardt

Dein Lieblingsfotograf?

Im Bereich der Landschaftsfotografie gehören Verena und Georg Popp-Hackner aus Österreich zu meinen Lieblingsfotografen. Sie besuchen ähnliche Orte wie ich und nehmen sich viel Zeit für eine sehr sorgfältige Bildkomposition. Im Gegensatz zu mir arbeiten sie aber mit analogen Großformatkameras.

Deine erste Kamera? Und womit fotografierst du heute?

Meine erste richtige Kamera war eine Nikon F3 mit einem 50mm Normalobjektiv, die ich mir mit 16 gekauft habe.

Aktuell fotografiere ich mit einer Nikon D800E in Verbindung mit diversen Zeiss Objektiven.

Zu zwei seiner Bilder verriet uns Boris Buschardt diese außergewöhnlichen Entstehungsgeschichten:


“Silfra”
Silfra Fotokunst von Boris Buschardt

Die Bedingungen unter denen dieses Foto aufgenommen wurde, waren nicht ganz einfach. Die Wassertemperatur in der Silfra-Lagune beträgt ganzjährig 2°C, was selbst in einem dicken Neoprenanzug ziemlich schnell unangenehm werden kann. Um die Kamera gut bedienen zu können hatte ich mir relativ dünne Handschuhe angezogen, was leider keine gute Idee war. Nach einer halbe Stunde waren meine Finger so steif gefroren, dass ich sie kaum noch bewegen konnte. Darüber hinaus hat es noch den ganzen Tage stark gestürmt und geregnet.

Für Halb-Halb-Aufnahmen (eine Hälfte des Fotos ist unter Wasser und die andere über Wasser) ist es sehr wichtig das Glas vor dem Objektiv frei von Wassertropfen zu halten. Bei ruhigem Wasser in den Tropen ist das schon nicht ganz einfach, bei Sturm, Regen, Wellengang, 2°C Wassertemperatur und steif gefrorenen Fingern eine echte Herausforderung, auch für einen erfahrenen Naturfotografen. Ohne die schwierigen Wetterbedingungen (düsterer Himmel, Wellengang etc.)  wäre das Foto aber sicherlich nur halb so interessant. Der Aufwand hat sich also gelohnt und es gehört inzwischen zu meinen persönlichen Lieblingsbildern.

“Lofoten im Winter”

Lofoten im Winter von Boris Buschardt

Nachdem ich die Lofoten schon rund ein Dutzend mal im Sommer besucht hatte, wollte ich sie unbedingt auch mal im Winter besichtigen und fotografieren. Im März 2010 war es dann so weit. Ich bin nach Nordnorwegen geflogen, habe mir einen Mietwagen genommen und bin ich Richtung Lofoten aufgebrochen. Am ersten Abend wollte ich ein paar Landschaftsfotos von einem schönen Aussichtspunkt aus machen, dazu musste ich eine kleine Klettertour mit der Fotoausrüstung unternehmen.

Leider habe ich übersehen, dass ein Abschnitt des Felsens komplett mit einer dünnen Eisschicht überzogen war. Ich rutschte einige Meter  ab und brach mir das rechte Sprunggelenk. Ich bin dann zum Mietwagen zurück gehumpelt und dann mit gebrochenem Bein direkt ins Krankenhaus gefahren. Damit war der Traum von den Lofoten im Winter erst mal beendet. So leicht gebe ich meine Träume aber nicht auf. 2 Jahre später, nachdem die Titanplatten und Schrauben aus meinem Bein wieder raus waren, habe ich einen neuen Anlauf gemacht (und diesmal Steigeisen mitgenommen). Die Reise war ein voller Erfolg und einige meiner besten Landschaftsfotos sind auf dieser Winterreise entstanden. Es lohnt sich also an seinen Träumen festzuhalten.

Bei soviel Hingabe ist es kein Wunder, dass die Fotos von Boris Buschardt so gut gefallen. Wenn Du überlegst, Dir eines seiner Bilder zu bestellen, empfehlen wir aufgrund der kräftigen Farben seiner Fotos unsere Acrylglasbilder. Das Acrylglas gibt seinen Bildern eine besondere Tiefenwirkung und verstärkt die Wirkung der beeindruckenden Landschaftsaufnahmen. Boris Buschardts Portfolio auf Photocircle findest Du in seiner Galerie. Mit dem Verkauf unterstützt der Fotograf bei uns Entwicklungsprojekte weltweit. Wir bedanken uns für sein soziales Engagement! 

Kevin Russ – On the Road, Musik: Graham Candy (NZ)

Beeindruckende Ebenen, tiefe Schluchten, Nebelige Wälder und Imposante Tieraufnahmen. Die atemberaubenden Bilder des Vollzeit Reisenden Fotografen Kevin Russ (USA) nehmen den Betrachter mit auf eine Reise durch die Natur des amerikanischen Westens.

Street Bison

Wir freuen uns die Ausstellung „On the road“ des freiheitsliebenden Fotografen Kevin Russ vorzustellen. Russ Aufnahmen sind während eines einjährigen Roadtrips durch den Westen Amerikas entstanden. Die Ausstellung wird im Haus am See, direkt am Rosenthaler Platz in Berlin Mitte, vom 4. bis 24. September 2013 stattfinden. Am Mittwoch, den 4. September, ist die Vernissage mit einem Live Konzert des neuseeländischen Singer-Songwriters Graham Candy.

Nach mehreren Jahren als Portraitfotograf in Portland (USA) fühlte sich Kevin Russ ausgebrannt und entschied sich mit seinem Auto und seiner Kamera für ein Jahr durch den wilden Westen Amerikas zu reisen. Während der Zeit schlief er in seinem Auto, fotografierte neben beeindruckenden Landschaften auch wild lebende Tiere (meistens mit seinem iPhone) und schafft es, mit seinen Bildern das Gefühl von roher, unberührter und wunderschöner Natur herüberzubringen. Russ wurde als „full time traveler und explorer“ bekannt und hat mittlerweile eine große Fanbase im Internet (60.000 Follower auf Instagram).

Kevin Russ verkauft eine Auswahl seiner Bilder auf Photocircle, einer in Berlin ansässigen Online Fine Art Fotoplattform. Mit jedem Verkauf unterstützt er mit 60% seines Erlöses soziale Projekte in Haiti, Kolumbien oder Brasilien.

Graham Candy

Der Singer/Songwriter aus Neuseeland wird in seiner Heimat Neuseeland in Fachkreisen bereits als musikalischer Rohdiamant gehandelt. Mit dieser Stimme ist das auch kein Wunder. Erstmalig auf einer Bühne in Berlin wird Graham Candy eine Mischung aus eigenen Songs und Coverversionen zum Besten geben. Gänsehautmomente sind garantiert! 

Weitere Bilder von Kevin Russ:

Horse Friends

Young Buck

Sunrise Forest

Silva Wischeropp und die Schwarzweißfotografie

Seit einigen Monaten ist Silva Wischeropp nun schon mit einer Auswahl aus Ihrem Portfolio bei Photocircle vertreten. Heute erzählt sie uns, wie sie zur Fotografie gekommen ist.

Mein fotografisches Interesse begann im Vergleich zu vielen anderen Fotografen relativ spät im Alter von 25 Jahren.

Die ersten Belichtungsversuche von Schwarzweiß-Material, es war ein ORWO NP20(80 ASA), startete ich mit einer EXA 1B, die ich meinem Vater nach langem Überreden abgeschwatzt hatte.

Children at the Big Tree - Central Highland - Vietnam von SILVA WISCHEROPP

Ich glaube, dass der Wunsch Menschen zu fotografieren, entstanden ist, als ich 1988 mit meinen Schülern einen Ausflug gemacht habe. Zu dieser Zeit war ich Lehrerin in einer Schule für lernbehinderte Kinder in Ost-Berlin. Von meinen ersten Schülerportraits gelang ich schnell zu Aufnahmen von meinen Freundinnen und Bekannten.

Sie hatten Vertrauen in meine Fotografie, und wir hatten immer Spaß bei der Arbeit. Wir alle waren immer sehr gespannt und neugierig auf die Schwarzweiß – Laborergebnisse.

Innocent Child - Mekong Delta - Vietnam - Asia von SILVA WISCHEROPP

Schlafendes Kind im Mekong Delta, Vietnam

In autodidaktischer Auseinandersetzung hielt ich vorwiegend an der S/W-Fotografie fest. Es waren zum größten Teil Menschen, zu denen es mich hinzog. Meine Freunde und Modelle sollten mit Respekt unter Wahrung ihrer Würde, ihrer Haltung und Ihres Geheimnisses ehrenvoll dargestellt werden.

Eine kleine Küche diente mir als Dunkelkammer

Damals hatte ich tagsüber den Unterricht. Abends wendete ich mich der Fotografie zu. Meine kleine Küche, in der damals noch eine sehr altmodische Kochherdplatte mit Kohle beheizt wurde, wurde fast vollständig als Schwarzweiß-Dunkelkammer umfunktioniert.

Little Boy at Kontum Village - Central Highland - Vietnam von SILVA WISCHEROPP

Kleiner Junge in Kontum in den Highlands von Vietnam

Zu jener Zeit entwickelte ich alle meine Filme per Hand und machte eigene Papierabzüge, immer mit Barytpapier der Firma ORWO.

Maßgeblich beeinflusst hatte mich damals eine Fotoausstellung von Josef Koudelka. Seine Bilder hatten mich so fasziniert, vor allem seine Zigeunerportraits, dass der Wunsch nach fotografischer Vertiefung immer stärker wurde.

Arbeiten von Henri Cartier Bresson, Sebastio Salgado, James Nachtwey, Dorothea Lange, Mary Ellen Mark, Diane Airbus, Cindy Sherman, Helmut Newton sind für mich wegweisend, immer wieder schaue ich sie mir gern an.

Bathing Woman - Nha Trang Beach - Vietnam von SILVA WISCHEROPP

Badende Frauen am Strand von Nha Trang, Vietnam

Wir freuen uns, dass Silva Wischeropp mit einer Auswahl aus Ihrem großartigen Portfolio bei uns vertreten ist. Ihre Bilder kommen unserer Meinung nach besonders gut auf Alu Dibond und unserem Fine Art Papier zur Geltung. 

Grundschuldbildung in Bangladesh

Wir haben unser Projekt in Bangladesch finanziert! Dank Eurer Unterstützung können wir nun mit unserem Projektpartner Netz e.V. fünf Mädchen den Zugang zur Grundschule ermöglichen.

Grundschulbildung in Bangladesch

Details zum Projekt findet Ihr auf der Projektseite. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen Fotografen und Kunden bedanken, die den diesen Kreis geschlossen haben. Ihr seid super!

Durch den Verkauf folgender Bilder konnten wir das Projekt realisieren. Natürlich könnt Ihr diese Bilder auch weiterhin bei uns in bester Galeriequalität kaufen und Gutes tun. Klickt einfach auf die Bilder und Ihr gelangt direkt in die Galerien unserer Fotografen.

Fishermen launching their boat in the morning, Bangladesh von Jakob Berr

Fischerboot, Philippinen von Jens Rosbach

Crossing Hong Kong von Rob van Kessel

the fisherman von Simon Bode

the next Generation von Brett Elmer

Xitang Water Village at Night von Rob Smith

Myanmar exteriors von Simon Bode

beten für das tägliche mahl von Walter Luttenberger

Life On The Path von Quinn Ryan Mattingly

tibetischer Landarbeiter von Stephan Opitz

Secret Observeer - Manuel Ferlitsch

Wir haben unser zweites Projekt realisiert!!!

Wir haben großartige Neuigkeiten. Wir haben soeben zwei Jungschweine für eine Familie in Myanmar gekauft.

Innerhalb weniger Tage konnten wir nun schon unser zweites Projekt realisieren. Dank Euch konnten wir vor ein paar Stunden einer Familie in Myanmar zwei Jungschweine kaufen. Sie dienen als Grundstock einer kleinen Herde und bilden eine zukünftige Einnahmequelle für die Familie. Hier erfährst Ihr mehr über das Projekt.

Da wir 7,22 € mehr erhalten haben als für die Realisierung des Projektes notwendig sind, haben wir unseren Kunden, der den Kreis geschlossen hat, eine Email geschickt und gebeten sich ein alternatives Projekt auszusuchen, in das die 7,22 € stattdessen fließen werden.

Hier seht Ihr die Spendenurkunde von Care, die natürlich wieder auch Euch gewidmet ist.

Spendenurkunde von Care für Photocircle für den Kauf zweier Jungscheine in Myanmar

Wir danken unseren Fotografen Simon BodeManfred KoppensteinerChristina Feldt und Walter Luttenberger, dass sie ihre Fotokunst auf Photocircle zum Verkauf anbieten! Mit den folgenden Bildern haben nun schon den zweiten “Photocircle” geschlossen.

Simon Bode - Myanmar Exteriors
Simon Bode – Myanmar Exteriors
Walter Luttenberger - beten für das tägliche Mahl
Walter Luttenberger – beten für das tägliche Mahl
Simon Bode - Dusk
Simon Bode – Dusk
Christina Feldt - praying monk
Christina Feldt – praying monk
Manfred Koppensteiner - Fisherman
Manfred Koppensteiner – Fisherman

Kumbh Mela in Allahabad 2013 – religiöse Rituale in Indien

Die deutsche Fotogtafin Victoria Knobloch traf den indischen Fotografen Jagdev Singh zufällig auf ihrer Reise nach Indien im Jahr 2011. Im Gespräch realisierten sie schnell, dass sie ähnliche fotografische Ansätze haben und entschlossen somit gemeinsam eine Fotoserie über New Delhi/Indien durchzuführen. Sie wollten das Lebensgefühl der Stadt widerspiegeln, aber vor allem interessierten sie sich für die sozialen Phänomene wie Armut, Hunger, Müll und die allgemeine Verzweiflung die in den großen indische Metropolen recht häufig aufzufinden ist.

Victoria Knobloch - Fotokunst aus Indien

Victoria Knobloch

Jagdev Singh

Jagdev Singh

40% aller Inder leben unter der Armutsgrenze und nur wenige leben auch in Delhi in wirklich menschenwürdigen Verhältnissen. Nicht wirklich ein Paradies also, trotzdem zieht es jedes Jahr massenweise Menschen vom Land in die Stadt mit der großen Hoffnung auf ein besseres Leben. Aber wie real sind diese Hoffnungen? Delhi ist eine sehr chaotische, laute, schmutzige und turbulente Stadt. Man wird nahezu überwältigt von den Menschenmassen,dem ungeregelten Verkehr, dem Schmutz und der Armut. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Slums. Inadequate Lebensbedingungen, schlechte sanitäre Anlagen und mangelnde saubere Wasserversorgung sind der Normalfall. Bettler und vor allem auch bettelnde Kinder sieht man an jeder Strassenecke.

Jagdev Singh

Jagdev Singh

Jagdev Singh

Jagdev Singh

Victoria Knobloch

Victoria Knobloch

Im Februar 2013 werden die beiden Fotografen die Fotodokumentation: „Kumbh Mela in Allahabad 2013 – religiöse Rituale in Indien“ durchführen. Die Fotodokumentation thematisiert die traditionelle religiöse Praxis der Hindus. Es werden zwischen dem 27.1.2013 und 25.2.2013 bis zu 75 Millionen Gläubige Hindus erwartet. Es soll ein Zeitdokument dieses bedeutenden religiösen Festes entstehen, dass auch die Spannung zwischen Tradition und Modernisierung in Indien zu beleuchten sucht. Auf künstlerisch erzählende Weise lädt die Dokumentation ein, in die religiösen Rituale und Bräuche einzutauchen, die gelebte Religiosität in ihrer Dynamik und Kraft sichtbar zu machen. Mit zu erstellendem Textmaterial, eventuell auch Interviews, wird das Gezeigte ergänzt. Die Fotodokumentation will den Facettenreichtum und die seit über 1300 Jahren gelebte religiöse Praxis einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Victoria Knobloch

Victoria Knobloch

Bei Interesse an Publikation, Ausstellung, bzw. finanzieller Unterstützung bitte E-Mail an: victoria_knobloch@web.de

Victoria Knobloch (www.victoria-knobloch.de) lebt und arbeitet freischaffend in Leipzig und investiert viel Zeit in eigene Projekte. Im Mittelpunkt ihrer fotografischen Arbeit steht sowohl die Porträtfotografie als auch die Dokumentarfotografie. Zu ihren bevorzugten Themen zählen die Straßenfotografie und Fotoreportagen mit sozialem und ökologischem Ansatz. 2012 war sie in der  Endauswahl des rennomierten “Henri Nannen Preis”. Neben der Fotografie arbeitet sie als klassische Sängerin.

Jagdev Singh (www.jagdev-singh.in) ist ein freischaffender Fotograf aus New Delhi, Indien. Auch er ist hauptsächlich als Strassenfotograf unterwegs und mit seinen Fotografien beleuchtet er die unterschiedlichsten Facetten des Lebens. Derzeit pubiliziert und stellt er vorwiegend in Indien aus.

Beide Fotografen verkaufen auch eine Auswahl Ihrer Werke auf Photocircle. Wenn Ihr die Fotokunst dieser tollen Fotografen hinter Acrylglas, auf Alu Dibond oder Leinwand bestellen möchtet, besucht die Galerien von Victoria Knobloch und Jagdev Singh.

Projektbericht: Unterstützung für Gemeindeschulen in Guinea-Bissau

Ausgangslage des Projektes

In Guinea-Bissau hat das Schulwesen stark unter den Folgen des Bürgerkriegs Ende der 90er Jahren gelitten. Die Mädchen und Jungen stehen vor zwei wesentlichen Hindernissen: Zum einen ist der Zugang zu öffentlichen Schulen in vielen Regionen nicht gewährleistet, zum anderen ist die Unterrichtsqualität oft sehr gering. Nur knapp mehr als die Hälfte der Kinder besuchen eine Grundschule. Dort wird Unterricht in der Regel bis zur vierten Klasse angeboten, jedoch brechen viele Kinder den Schulbesuch schon frühzeitig wieder ab. Es fehlt an gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern, besonders in den ländlichen Gebieten. Zumeist haben sie keine qualifizierte Ausbildung und nur wenig Kenntnisse über kindgerechte Lehrmethoden. Die Schulgebäude sind häufig baufällig und schlecht ausgestattet.

Gemeindeschulen in Guinea Bissau mit Plan International auf Photocircle unterstützen

Projektziel

Ziel des Projektes ist es, das Schulangebot in der Projektregion Bafatá grundlegend zu verbessern. Durch den Bau von zehn neuen Klassenzimmern und der Ausbildung von 45 Lehrerinnen und Lehrern will das Kinderhilfswerk insgesamt 6.000 Schulkindern bessere Bildungsmöglichkeiten und einen qualitativ verbesserten Unterricht bieten.

Das Projekt könnt Ihr hier auf Photocircle unterstüzen.

Was bisher dafür getan wurde

Das Projekt wird unter enger Beteiligung der Gemeindemitglieder durchgeführt. So übernimmt die Gemeinde selbst Verantwortung für die Entwicklung ihrer Schulen und sichert dadurch die Nachhaltigkeit des gesamten Projektes. An den bisherigen 48 gemeinsamen Treffen nahmen außer Lehrkräften, Eltern und Schülern auch traditionelle Autoritäten, Politikerinnen und Politiker sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und lokaler Bildungsbehörden teil. Bei den gemeinsamen Treffen wurden wichtige Informationen zur Schulverwaltung, der Einschulung und Aufnahme von Kindern sowie zur Dokumentation von Prüfungsergebnissen geteilt. Ein weiteres Ziel der gemeinsamen Treffen war es, die Gemeinde für die Bedeutung des gleichberechtigten Zugangs zu Schulbildung für Mädchen und Jungen zu sensibilisieren und ihnen die notwendigen Verbesserungen in der Lehrerausbildung zu erläutern.

1. Fortbildungen für Lehrkräfte

Im Rahmen des Projektes wurden bisher neun Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer zur Verbesserung des Portugiesisch- und Mathematikunterrichts durchgeführt. Insgesamt 46 Lehrkräfte aus 23 Gemeindeschulen nahmen daran teil. Darüber hinaus führte das Kinderhilfswerk Fortbildungen für Schulinspektorinnen und Schulinspektoren durch, damit sie die Lehrqualität an den Gemeindeschulen regelmäßig prüfen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen. Gleichzeitig begleiten und beraten sie das Lehrpersonal und bewerten Didaktik sowie Methodik des Unterrichts. 37 Unterrichtsbesuche dieser Art fanden bisher an 17 Gemeindeschulen statt. Eine weitere Aufgabe der Schulinspektorinnen und Schulinspektoren ist es, sicherzustellen, dass die Gemeindeschulen den Richtlinien des Bildungsministeriums entsprechen – zum Beispiel in Bezug auf Lehrplan, Schulzeiten, Ausstattung und Lehrmethodik.

2. Bau und Ausstattung von Schulen

Im Berichtszeitraum konnte Plan den Bau von sechs Klassenzimmern und sechs Latrinen in zwei Gemeinden fertig stellen. 480 Schülerinnen und Schüler werden die neuen Klassen vormittags und nachmittags besuchen. In Sintchã Molo wurde eine neue Gemeindeschule mit drei Klassenzimmern und Latrinen gebaut und eingerichtet. Die Schule wurde bereits gestrichen, ebenso die Latrinen. Die Schule in der Gemeinde Bigine war zur Berichtserstellung noch nicht gestrichen, der Bau war aber bereits fertig gestellt. Durch die heftigen Niederschläge während der vergangenen Regenzeit hatten sich zuvor teilweise zeitliche Verzögerungen im Schulbau ergeben. Plan stellte des Weiteren 120 Schulbänke sowie Unterrichtsmaterialien für 30 Gemeindeschulen bereit. Diese beinhalteten unter anderem Lehr- und Lernmaterial für die Landessprache Portugiesisch sowie für Mathematik und Naturwissenschaften

3. Verbesserung der Schulverwaltung

Bisher bieten viele Schulen nur Unterricht in den niedrigen Grundschulklassen an. Plan arbeitet deshalb zusammen mit den Gemeinden, Schulen und zuständigen Regierungsstellen daran, dass zukünftig an zwei Schulen eine fünfte und sechste Klasse eingerichtet werden. Der Start für die neuen Klassen ist zum Ende des zweiten Projektjahres vorgesehen. Eine gute Schulerwaltung trägt wesentlich zum Erfolg einer Schule bei. Insgesamt 13 Fortbildungen in Schulmanagement und Administration fanden bisher für Schulverwaltungskomitees und die Leiter von 24 Projektschulen statt. Insgesamt elf Schulverwaltungskomitees und 35 Schulleiter sowie stellvertretende Schulleiter nahmen daran teil.

Die Schulverwaltungskomitees spielen eine wichtige Rolle für das Projekt. Sie prüfen und bewerten fortlaufend die Schulen. Die Gemeindemitglieder, Schülerinnen und Schüler sind mit den Erfolgen des Projektes bisher sehr zufrieden: Die Qualität der Lehre hat sich verbessert und auch die Verwaltung hat große Fortschritte gemacht.

Prüfung und Bewertung des Programmverlaufs

Während der gesamten Laufzeit des Projektes finden regelmäßige Treffen aller beteiligten Partner statt. Dort werden die Projektfortschritte besprochen, gewonnene Erfahrungen ausgetauscht und nötige Korrekturen bei der Umsetzung der Maßnahmen vorgenommen. Jährlich wird eine ausführliche externe Evaluierung durchgeführt.

Mit dem Kauf von Bildern auch PHOTCIRCLE kannst Du dieses Projekt unterstützen. Zum Beispiel kann man mit diesem Foto von Nike Affeld die Bildungschancen in Guinea-Bissau verbessern. Bei diesem Foto empfehlen wir einen Druck entweder auf Leinwand für einen etwas rustikaleren Anblick oder hinter Acrylglas.

Unterstütze soziale Projekte auf Fotos hinter Acrylglas, Fotos auf Leinwad oder ALu Dibond auf Photocircle

Gewinne eine Canon EOS 60D / 18-55 mm in unserem neuen Wettbewerb

Liebe Fotografen,

wie bereits in unserem Newsletter angekündigt, starten wir heute einen neuen Wettbewerb. Dafür haben wir dieses mal einen großen Partner mit an Bord geholt. Canon ist von der Idee von Photocircle und unserem neuen Wettbewerb begeistert und hat sich bereit erklärt eine Canon EOS 60D inkl. 18 – 55 mm Objektiv im Wert von 1149 € für diesen bereit zustellen. Vielen Dank dafür!

Und so könnt Ihr die Canon EOS 60D gewinnen

Der Fotograf, der in dem Zeitraum vom 31.10. bis zum 19.12.2012 mit dem Verkauf seiner Fotos auf Photocircle die höchste Projektunterstützung generiert, bekommt eine brandneue Canon EOS 60D pünktlich zu Weihnachten.

Wir werden regelmäßig in unserem Newsletter über den aktuellen Stand des Wettbewerbes informieren. Um Eure Verkäufe und damit auch Eure Projektunterstützung zu steigern, haben wir unser Widget entwickelt. Wir hoffen, Ihr könnt es gebrauchen!

Natürlich haben auch wir Interesse daran, dass Ihr das Widget nutzt. Daher schenken wir jedem, der es dauerhaft auf seiner Website einbaut, einen Photocircle Geschenkgutschein im Wert von 20 €. Schickt uns einfach eine kurze Email mit einem Link zu Eurer Website oder Eurem Blog und wir danken es Euch mit einem Gutschein.

Win a Canon EOS 60D / 18 - 55 mm on Photocircle

Eckdaten und Regeln des Wettbewerbs:

  • Der Fotograf der vom 31.10.2012 bis zum 19.12.2012 um 24:00 die höchste Spendensumme mit dem Verkauf seiner Fotos auf Photocircle generiert gewinnt eine neue Canon EOS 60D / 18-55 mm inkl. Objektiv gesponsort von unserem Partner Canon im Wert von 1149 € (UVP).
  • Teilnahmeberechtigt sind alle Fotografen, die mindestens ein Foto auf Photocircle zum Verkauf anbieten.
  • Nutze unser Photocircle Widget auf Deiner Website, um Deine Photocircle Galerie zu promoten. Wir schenken Dir dafür einen 20 € Geschenkgutschein. Schicke uns dafür einfach eine Email mit dem Link zu Deiner Website.
  • Beginn des Wettbewerbes: 31.10.2012
  • Ende des Wettbewerbes: 19.12.2012 um 24:00
  • Bekanntgebung der Gewinner: 20.12.2012
  • In unserem Newsletter werden wir regelmäßig über den aktuellen Stand des Wettbewerbs informieren.

Steigert Eure Verkäufe!

Liebe Fotografen,

wie wollen, dass Ihr Eure Photocircle Galerie so gut und einfach wie möglich Publik machen könnt. Darum haben wir ein neues Widget entwickelt, dass Ihr ganz einfach in 5 Minuten auf Eurer Webseite oder Eurem Blog einbinden könnt. Wir haben Euch ja schon in unserem Newsletter darauf hingewiesen. Das Feedback von Euch war sehr gut. Allerdings haben einige von Euch zu Recht das Bedenken geäußert, da sich das Widget mit Eurem eigenen Design beißt. Also haben wir uns wieder an die Arbeit gemacht. Ihr habt jetzt die Möglichkeit sowohl die Farben als auch die Größe des Widgets an Euer Design anzupassen. Geht einfach in “Mein Photocircle”. Rechts oberhalb Euer Bilder könnt Ihr sehen wie es funktioniert.

Photocircle widget

Damit möglichst viele von Euch das Widget nutzen, haben wir uns weiterhin bemüht Euch einen weiteren Anreiz zu geben, Eure Galerie so gut wie möglich zu promoten. Nächste Woche erfahrt Ihr mehr hierzu hier.

Alles Gute aus unserem Schöneberger Büro,

Thomas

Eine Woche Photocircle – Eine kurze Zusammenfassung

Etwas mehr als eine Woche ist nun seit unserem Start vergangen und wir sind von Eurem Feedback absolut überwältigt. Wir haben sehr lange und sehr hart an der Fertigstellung von Photocircle gearbeitet und können es selber kaum fassen, dass wir Online sind.

Nun haben wir es in der letzten Woche bereits auf den Blog des Wall Street Journals geschafft, führende Technologieblogs wie Gigaom haben über uns berichtet und große Tageszeitungen wie der Standard in Österreich. Venture Village kürte uns gar zum Start-Up der Woche. Auch für die Bilder in unserer Galerie haben wir bisher nur positives Feedback erhalten.

Auf die ersten Presseartikel folgten die ersten Verkäufe und mittlerweile auch schon das erste Kundenfeedback. Unsere ersten Kunden waren von den Bildern “begeistert”. Ca. 50 % kauften Bilder aus den Galerien unserer Fotografen, die andere Hälfte nahm unser Angebot “Bilder drucken” wahr und bestellte über uns eigene Fotos. Das erste verkaufte Bild war “Yangee” von Stephan Opitz. Unterstützt wurde mit dem Verkauf das Projekt „Kalamari Mädchen“ in Nepal von Plan International.

Yangee von Stephan Opitz auf Leinwand, Alu Dibond Fine Art oder Acrylglas Fineart

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Unterstützern bedanken. Unser größter Dank gilt heute aber unseren Fotografen – ohne Euch würde Photocircle nicht existieren. Aus diesem Grund möchten wir besonders euch über unseren nächsten Schritte informieren und ebenfalls das kritische Thema Bildauswahl näher thematisieren.

Wir wollen Photocircle ein ganz besonders Gesicht geben und eine Bildauswahl treffen, die sich von dem Angebot anderer Plattformen deutlich unterscheidet. Daher haben wir uns dafür entschieden nicht alle Bilder in die Galerie aufzunehmen. Es ist uns bewusst, dass wir uns dabei auf einem schmalen Grad bewegen, denn die Bildauswahl ist immer auch eine sehr subjektive Angelegenheit. Die Entscheidung über Annahme und Ablehnung wird zusätzlich erschwert, da wir immer auch davon ausgehen, dass Ihr mit Euren Bildern unsere Projekte unterstützen möchtet. Das wird durch den sehr hohen Spendenanteil deutlich, den viele von Euch wählen. Wir begehen sicher auch Fehler und möchten euch hiermit wissen lassen, dass wir auf euer Feedback sehr viel Wert legen.

Da wir uns erst ganz am Anfang befinden können wir derzeit keine festen Entscheidungskriterien rausgeben, die Euch und auch uns Zeit ersparen würden. An der Transparenz und der Begründung der Bildauswahl werden wir arbeiten. Bis wir Euch hier Neuigkeiten präsentieren können, kann es allerdings noch etwas dauern, da wir viele andere Baustellen haben. Über Neuigkeiten werden wir dann auch immer hier berichten.

Auf bald und herzliche Grüße aus Berlin Schöneberg,

Thomas, Francesco, Saskia, Gianna und Kristin

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