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Christian Brandstaetter im Portrait

Heute stellen wir euch den österreichischen Fotografen Christian Brandstaetter vor. Lest hier, wie er aus erster Hand erfahren durfte, dass Fotografie eben doch etwas bewegen kann.

Wer ist Christian Brandstaetter?

Ich lebe und arbeite an einem der schönsten Orte, die ich mir vorstellen kann, Klagenfurt am Wörthersee in Österreich. Wie eines meiner größten Vorbilder, Sebastião Salgado, habe ich ein Doktorat in Betriebswirtschaft und bin, was die Fotografie betrifft, Autodidakt. Ich leite die HR-Abteilung einer Bank und arbeite auch als Fotograf. Mein Schwerpunkt ist die künstlerische Reisefotografie, Menschen stehen dabei immer mehr im Vordergrund. Rund 35 Länder habe ich bereist, immer mit Rucksack und auf eigene Faust. Für ein sozial motiviertes Fotoprojekt (colours of carinthia) erhielt ich gemeinsam mit meinem Team 2012 den Bürgerpreis des europäischen Parlaments und den goldenen “Creos”. Derzeit arbeite ich daran, eine eigene Bildsprache mit extrem geringer Schärfentiefe zu entwickeln.

Biodiversity | Fotokunst von Christian Brandstaetter

Biodiversity | Fotokunst von Christian Brandstaetter

Was zeichnet einen guten Fotografen aus?

Seine Bilder sind auf den ersten Blick aufgrund seiner individuellen Bildsprache zu erkennen. Er sieht Dinge, Menschen, Situationen, die andere nicht so sehen würden. Er ist selbst eine Persönlichkeit, die zu anderen Menschen leicht und einen tiefen Zugang findet. Nur dann wird die Seele der Menschen in ihren Portraits sichtbar.

Was möchtest du als Fotograf erreichen?

Das nächste greifbare Ziel ist eine Ausstellung: Menschen in ihrer natürlichen Umgebung, die sich aber durch extrem geringe Schärfentiefe zu einem abstrakten Raum verwandelt. Das Individuum ist mein Thema, trotz der Bevölkerungsmassen und der Verdichtung des Lebens. Weiterentwickeln möchte ich mich ständig, ich denke da auch an eine Ausbildung am International Center of Photography in Manhattan.

Dein Lieblingsland zum Fotografieren und warum?

Kuba, wegen der Menschen und ihrer optimistischen, kreativen Lebensweise.

Backflip | Fotokunst von Christian Brandstaetter

Backflip | Fotokunst von Christian Brandstaetter

Deine schönste Geschichte zu einem deiner Bilder…

Für das Projekt “colours of carinthia” fotografierte ich Hadi aus dem Senegal mit ihrem Sohn Leo. Es war eher Zufall und hatte eine komplizierte Vorgeschichte, dass Leo mit auf das Bild kam, denn Hadi war geschieden. Das Sorgerecht für Leo wurde dem österreichischen Vater zugesprochen und Hadi durfte ihn nur drei Mal pro Monat sehen. Durch die Fotoausstellung und das große Medienecho wurde diese Story publik, das Sozialgericht hat umgedacht und jetzt darf Leo bei Hadi wohnen.

Hier geht es zum Projekt.

The White Bay | Fotokunst von Christian Brandstatter

The White Bay | Fotokunst von Christian Brandstatter

Dein Lieblingsfotograf?

Einen kann ich da nicht nennen, ich mag die Klassiker. Irving Penn steht da ganz vorne. Paolo Pellegrin,  Sebastião Salgado, die sehe ich mir gerne an. Andreas Gursky bewundere ich dafür, wie dicht er den Zeitgeist in seine Bilder packt.

Deine erste Kamera? Und womit fotografierst du heute?

Meine erste Kamera war eine Agfamatic, aber das ist ja gar nicht mehr wahr. Später hatte ich dann eine analoge Pentax-Spiegelreflexkamera. Seit 2004 fotografiere ich digital, aktuell mit einer Canon 5D Mk II, aber noch wichtiger sind mir die Objektive. Da habe ich mir eine Reihe erstklassiger Optiken gegönnt, vom 17mm Tilt/Shift bis zum 70-200mm/f2.8. Mein Lieblingsobjektiv ist das 85mm/f1.2…. Blitzen lehne ich generell ab, außer wenn´s im Studio hoch professionell zur Sache geht.

Karakoram Dunes | Fotokunst von Christan Brandstaetter

Karakoram Dunes | Fotokunst von Christan Brandstaetter

Wir sind froh, das Christian Brandstaetter eine Asuwahl seiner Fotos auf Photocircle zum Verkauf anbietet und so unsere Projekte unterstützt. Seine Galerie auf Photocircle findet hier. Seine Aufnahmen sind als Acrylglaskaschierungen, Alu Dibond Fine Art, auf Leinwand oder Fine Art Papier zu erwerben. Mit dem Kauf seiner Bilder unterstützt du soziale Projekte weltweit, zum Beispiel das Projekt “Hilfsgüter für Sudanesische Flüchtlinge” der UNO-Flüchtlingshilfe.

surfers von Christian Brandstaetter

Surfers von Christian Brandstaetter

Das Arirang Festival dokumentiert von Eric Lafforgue

Das Arirang Festival findet jedes Jahr aufs Neue in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang statt. Über das Festival schreibt der Nordkorea-Reisedienst: “Eröffnungsfeiern zu Olympischen Spielen oder Fußballweltmeisterschaften wirken dagegen wie lokale Kleinkunst.” Propaganda der kommunistischen Führung? Die Bilder von Eric Lafforgue sind jedenfalls sehr beeindruckend und lassen die Dimensionen dieses Spektakels erahnen. 

Fotokunst Eric Lafforgue

Der französischen Fotograf Eric Lafforgue ist sechs mal mit einem Touristenvisum nach Nord Korea eingereist, erzählte er in einem Spiegel Interview. Durch seine zum Teil auch äußerst kritischen Aufnahmen, verweigern ihm die Behörden mittlerweile jedoch, erneut das Land zu besuchen. Seine neuesten Bilder sind von einer seiner letzen Reisen nach Nordkorea, dem Land, das sich so sehr von dem Rest der Welt abschottet. In Pjöngjang besuchte er das jährliche Arirang Festival, eines der größten Massenveranstaltungen weltweit.

Fotokunst Eric Lafforgue

Das Festival, das von August bis Oktober dauert, wird seit 2002 (das Jahr 90 des koreanischen Chuch’e Kalenders) jedes Jahr im Rŭngnado-May-Day-Stadion in Pjöngjang gefeiert. Gezeigt wird die Geschichte der Republik, die die Heldentaten Kim Jong-ils und Kim Il-sungs preist. Das Massenspektakel vereint Tanz und Gymnastik, extravagante Choreografien und natürlich – wie soll es auch anders sein- Propaganda. Hier wird wiedergegeben wie weit es das koreanische Volk trotz Rückschlägen, Krieg und anderen Hürden zu dem wurde, was es heute ist. Kurz gesagt: Hier wird die Geschichte Nordkoreas aus nordkoreanischer Sicht gezeigt.

Fotokunst Eric Lafforgue

Auf der Rasenfläche der Arena wird die gymnastische und tänzerische Choreografie vorgeführt, während dahinter Schilder hochgehalten werden, die die Tribüne in eine lebende Groß-Leinwand verwandelt und die Szenen mit bunten Bildern untermalen. Dadurch treten über 100.000 Koreaner bei der Veranstaltung auf, darunter 30.000 Schulkinder.

Eric Lafforgue Fotokunst

Die Motive des Arirang Festivals wirken aufgrund der kräftigen Farben besonders gut auf unseren Acrylglasbildern. Weitere spannende und eindrucksvolle Bilder findest du in Eric Lafforgues Online Galerie auf photocircle.net. Mit dem Verkauf seiner Bilder auf Photocircle unterstützt Eric Lafforgue u.a. Entwicklungsprojekte in Myanmar,  Nepal und Bangladesch. 

Fotokunst Eric Lafforgue

Fotokunst Eric Lafforgue

Ronny Behnerts Suche nach der eigenen Handschrift

Seit gut einem Monat bereichert Ronny Behnert mit seinem Portfolio unsere Galerie. Für unseren Blog erzählt er uns, wie er zur Fotografie kam und über seine weiteren Pläne.

Ronny Behnert fotografiert aktiv seit 2007. Nur drei Jahre später hat er sein Fotografie Projekt “Håggard Photography” gegründet und versucht seither seinen eigenen Stil, seine eigene Handschrift sozusagen, zu finden und zu verfeinern. In kurzer Zeit haben es schon einige seiner Fotoserien in renommierte Magazine geschafft.

The Gate von Ronny Behnert

The Gate von Ronny Behnert

Geboren in Luckenwalde, einer Kleinstadt südlich von Berlin, zieht es Behnert schon seit jeher in die Ferne. Sein Basislager hat er in Berlin errichtet, jedoch verschlug es ihn beruflich schon nach Sylt und Frankfurt/Main. Auch sonst versucht er häufig umher zu reisen, sich inspirieren zu lassen und seine fotografischen Fähigkeiten weiter auszubauen.

Du hast ja erst 2007 so richtig mit der Fotografie angefangen. Das sind 6 Jahre. Wie hast du es geschafft in so kurzer Zeit einen so reifen und professionellen Stil zu entwickeln?

Vielen Dank für das tolle Kompliment. Ein Geheimrezept dafür habe ich nicht, aber ich würde sagen, dass ich mich stark mit der Praxis, also dem Handwerk Fotografie, auseinander gesetzt habe und einfach in die Welt hinausgegangen bin. Von Anfang an habe ich eine Kamera in der Hand gehabt und viel experimentiert, ausprobiert und mich teils auch von anderen Fotografen inspirieren lassen. Ich denke das Wichtigste ist, dass ein Großer Teil des Lernprozesses das Fotografieren an sich ist. Man sollte einfach seinen Gedanken folgen…Die Fotografie ist frei!

Was ist Dir besonders wichtig beim Fotografieren?

An erster Stelle steht für mich, mich auszudrücken. Meine Interessen, Gedanken und Gefühle durch die Linse zu transportieren und das, was die Gedanken mit mir machen, in einem Foto zu vereinen. Die Fotografie ist für mich ein wichtiges Medium, auch um mich selbst zu entdecken und mehr über mich zu lernen.

Sheikh Zayed Road - Study 10 von Ronny Behnert

Sheikh Zayed Road - Study 10 von Ronny Behnert

Du reist auch viel herum, was ist dein nächstes großes Ziel?

Mein nächstes Ziel ist Krakau und das in der Nähe gelegene Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, das Teil meiner neuen Werkgruppe werden wird, die sich intensiv mit dem Thema Vergangenheit beschäftigen wird. Die ersten Testaufnahmen sind bereits gemacht und das Konzept steht.

Weitere Städtereisen nach Venedig und Zürich sind ebenfalls geplant. Über Ziele die etwas weiter weg sind wird gerade verhandelt. Zur Auswahl stehen Tokio, die Vereinigten Arabischen Emirate und Chicago.

Deine schönste Geschichte zu einem deiner Bilder…

Ich glaube, ich könnte zu so einer Geschichte die komplette Werkgruppe „Venezia“ zusammenführen. Die Stadt Venedig hat mich die Zeit, in der ich dort bleiben durfte, jeden Tag aufs Neue beeindruckt und sich für mich als wahre Stadt der Liebe entpuppt. Um es kurz zu fassen, für mich gibt es keine romantischere und verträumtere Stadt als Venedig.

Canal Grande - Study 8 von Ronny Behnert

Canal Grande - Study 8 von Ronny Behnert

Dein Lieblingsfotograf?

Der japanische Fotograf Hiroshi Sugimoto, der mich 2008 mit seiner Berliner Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie vollends überzeugt hat. Seine „Seascapes“ und „Theatres“ haben mich sehr geprägt!

Deine erste Kamera? Und womit fotografierst du heute?

Bei meiner ersten Kamera handelte es sich um eine Kompaktkamera eines Freundes, die mich zur Fotografie gebracht hat. Als ich merkte, dass das Fotomachen ein Medium für mich ist, begann ich mein Equipment auszubauen. Ich begann analog zu fotografieren und entwickelte mich kurz danach auch mit digitalen Spiegelreflexkameras weiter.

Mittlerweile fotografiere ich analog und digital im Mittel- und Vollformat und experimentiere parallel dazu mit einer alten Polaroid Kamera.

The pool von Ronny Behnert

The pool von Ronny Behnert

Miroir d´eau - Study 2 von Ronny Behnert

Miroir d´eau - Study 2 von Ronny Behnert

Seid ihr auch gespannt auf seine neuen Serien? Dann haltet euch auf Photocircle und Ronny Behnerts Homepage auf dem Laufenden. Zu kaufen gibt es seine Bilder in seiner Galerie bei uns hinter Acrylglas sowie auf Alu-Dibond und Fine-Art Paper. Wir finden, dass seine Bilder auf Alu Dibond besonders gut funktionieren.

Ronny Behnert unterstützt unsere Projekte mit 60% seines Gewinns. Danke Ronny! Wir freuen uns, Dich bei uns vertreten zu dürfen!

Stephan Opitz: From Tibet to Shanghai

Das Fotografieren bringt sich Stephan Opitz seit 2006 autodidaktisch bei. „Bevorzugt habe ich am Anfang Architektur fotografiert und konnte dabei viel über Bildaufbau und Gestaltung eines Bildes lernen“. Er ist Geologe und reist häufig mit seiner Kamera, wenn er mal wieder auf Studienreise geht. Besonders wichtig ist Opitz „die “Seele” des Bildes. Bilder sind für [ihn] dann interessant und spannend wenn sie eine Geschichte erzählen oder aber Emotionen wecken“

Stephan Opitz: Shanghai Study 7

Die schwarz-weiß Fotografie konzentriert sich auf das Wesentliche

Die schwarzweiß Fotografie ist Stephan Opitz‘ Steckenpferd. Farben lenkten zu sehr vom Wesen des Bildes ab, im monochromen ist das Bild auf Kontrast, Komposition, Licht, Struktur und Form reduziert. Daher auch sein anfängliches Interesse an Architektur: Klare Strukturen und Formen dominieren viele seiner Bilder. Stephan Opitz ist einer der Fotografen, die sehr viel über ein Bild und dessen Komposition nachdenken. Oft kommt er mehrmals an einen Ort zurück, um das richtige Licht für ein Bild zu erwischen. Auf seinen Reisen konnte er das leider nicht immer so umsetzen, dafür hat er dort gelernt zu improvisieren. Auf die Frage, was ihn inspiriert, antwortete er: „Ganz unterschiedlich: mal Bilder anderer Fotografen, aber auch meine Umwelt, mal das Licht oder ein bestimmte Situation. Derzeit arbeite ich bevorzugt an Bildserien zu unterschiedlichen Themen“

Stephan Opitz: Tibetian Plateau Study 7

Seine Studienreisen bringen ihn an die entferntesten Orte

Überhaupt reist Stephan Opitz viel und gerne. Er ist Geologe und seine Studienreisen bringen ihn an die entferntesten Orte. Er zeigt China von einer anderen Seite, die sich viele Menschen nur schwer vorstellen können: Durch seine wissenschaftlichen Expeditionen hatte er die Möglichkeit tiefer hinter die Fassade zu schauen und was er dort fand, war für ihn eine zutiefst beeindruckende Erfahrung. Entstanden sind Aufnahmen von stolzen Menschen, die unter den härtesten und unmöglichsten Bedingungen leben. Zu sehen sind viele dieser Werke in seiner aktuellen Ausstellung „From Tibet to Shanghai -Contrasts from the central empire (China)”. Sie läuft noch bis zum 02. August 2013.

Alle Bilder der aktuellen Ausstellung wird es bei uns zu kaufen geben. Stefan Opitz würde sich freuen, wenn einige seiner Bilder dazu beitragen einen guten Zweck zu unterstützen.

Stephan Opitz: Tibetian Plateau Study 8

Stephan Opitz: Tibetan People 1

Stephan Opitz: Tibetian Plateau Study 5

Oliver Fluck und die Ruhe der Nacht

Oliver Fluck wurde 1976 in Limburg an der Lahn geboren und hat in Wiesbaden studiert. Nach einigen Jahren in Angestelltenverhältnissen im Ausland und einer Promotion in Informatik ist er 2011 zurück in die Heimat gegangen, um selbstständig zu arbeiten und eine Balance zwischen seinen verschiedenen Interessen zu finden. Gemeinsam mit seiner Freundin lebt er zur Zeit in Frankfurt am Main.

Waiting for the Midnight Date von Oliver Fluck

Waiting for the Midnight Date von Oliver Fluck

Was ist dir wichtig, wenn du fotografierst?

Neben dem Spielerischen hat es für mich – und für viele andere Fotografen sicher auch – immer etwas mit dem (Wieder)Entdecken und Auseinandersetzen mit einem Thema oder einer Umgebung zu tun. Ich mache das bevorzugt bei Nacht. Zum Einen weil ich in meinen Arbeiten gerne das Wechselspiel zwischen Licht und Dunkelheit studiere, zum Anderen weil ich die Ruhe sehr mag. Ich kann mir nachts besser Zeit nehmen für Dinge, die im Alltag keinen Platz haben. Mir ist es wichtig das alles zu genießen.

Die Geschichte zu einem Deiner Bilder, das Dir besonders am Herzen liegt…

Am meisten am Herzen liegt mir eigentlich immer das Bild, das ich als letztes aus meinem Archiv ausgewählt, bearbeitet und veröffentlicht habe. Aktuell ist das „At the Law Office“, ein dunkles Motiv aufgenommen in New Jersey.

Deine erste Kamera …

Meine erste Kamera habe ich mir vor 10 Jahren gekauft. Das war eine digitale point&shoot mit 3 Megapixeln. Eine Canon A70. Damals habe ich schon einige Monate in New Jersey gelebt und mir zur Angewohnheit gemacht meine Wochenenden in New York zu verbringen. Anfangs hatte ich immer die Kamera meines Mitbewohners ausgeliehen, um mich auf irgendeine Weise intensiver mit den mich überwältigenden Eindrücken dieser Stadt zu beschäftigen.

Womit fotografierst du heute?

Heute fotografiere ich mit einer Canon 5D Mark II. Meine dritte Kamera, die ich jetzt auch schon seit über 4 Jahren besitze. Sie ist schon viele tausende Kilometer mit mir gereist. Ich hoffe, sie macht es noch eine Weile. Ich habe drei Objektive, die ich stets bei mir habe. Ein Weitwinkel, eine Normalbrennweite und ein billiges, leichtes Objektiv, das ewig weit zoomen kann.

The High Brow Cat Bistro von Oliver Fluck

The High Brow Cat Bistro von Oliver Fluck

Was zeichnet einen guten Fotografen aus?

Die Fähigkeit seine eigenen, unabhängigen Gedanken machen zu können. Neue Ideen haben und diese umsetzen. Neue Wege entdecken und diese auch gehen. Ich glaube das braucht es um neue Einblicke, Sichtweisen oder visuelle Eindrücke zu schaffen, die letztendlich eine Bereicherung für den Betrachter sind.

Unobstructable von Oliver Fluck

Unobstructable von Oliver Fluck

Dein Lieblingsland zum Fotografieren und warum?

In den USA habe ich begonnen zu fotografieren und dort auch den mit Abstand größten Teil meiner fotografisch aktiven Zeit verbracht. Sozusagen ist meine Fotografie dort zuhause. Das Land scheint in seiner Größe und Vielfalt unerschöpflich. Gleichzeitig habe ich bisher das Glück gehabt mich dort immer sehr willkommen zu fühlen. Natürlich freue mich auch auf jede neue Destination. Von meinen Reisen außerhalb der USA ist mir vor allem der besondere Charakter Havannas in Erinnerung geblieben. Ebenso die menschenleeren Landschaften Islands, die in der Mitternachtssonne so surreal anmuten.

Eine Auswahl aus seinem Portfolio findest Du in Oliver Fluck’s Galerie auf Photocircle. Einen Überblick über sein gesamtes Werk bekommst Du auf seiner Website. Wir sind froh, dass er unsere Projekte mit seinen wunderschönen Aufnahmen unterstützt!

Senol Zorlu – „Zwischen Kunst und Dokumentation“

„Mein erster Versuch Fotografie als künstlerische Ausdrucksform zu nutzen, war während einer Exkursion nach Indien im Oktober 1996“, sagt Senol Zorlu. Seit dieser ersten Fotoexkursion hat er eine Reihe von aussagestarken Fotografien zusammengestellt, von denen wir einige bei uns anbieten.

„The Kids of Manda“ ist ein 2008 gestartetes und von der NOAH FOUNDATION unterstütztes Projekt, das die sozialen und kulturellen Umstände, in denen Straßenkinder in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo leben, portraitiert.

Portrait eines Mädchens aus dem Strassenkinder Project MANDA

Portrait eines Mädchens aus dem Strassenkinder Project MANDA

Portrait eines Mädchens aus dem Strassenkinder Project MANDA

„Als ich das erste Mal im Dorf ankam, weckte ich sofort das lebhafte Interesse der Kinder. Ich hatte sie gar nicht eingeladen, da ich versuchen wollte deren Bildungs- und Lebensalltag nicht zu stören. Allerdings hätte ich eine solche Reaktion vorhersehen müssen, da ich schon vollständig ausgerüstet dort eintraf. Fotografiert zu werden und sich dann selber auf einem winzigen, eingebauten LDC Bildschirm zu sehen war schon eine kleine Sensation für die Kinder.“ Schreibt Zorlu über seine Reise.

Portrait eines Mädchens von Senol Zorlu

Portrait eines kleinen Mädchens aus dem Strassenkinder Project MANDA, Antananarivo / Madagaskar

Auf seiner Internet Seite (die übrigens neben den eindrucksvollen Bildern auch mit einem tollen Blog zum Besuch einlädt) erzählt Zorlu, dass dies bisher mit Abstand seine beste Arbeit war. Zurecht. Die Gesichtsausdrücke und Emotionen die er hier festgehalten hat, lassen einen denken, man könnte direkt in einen Alltag sehen, der dem unseren so unendlich fern liegt.

2009 begab er sich auf eine erneute Exkursion, diesmal mit dem Ziel Brasilien und Kolumbien. Auch hier sind starke Fotografien entstanden, die einen zu faszinieren wissen und von denen einige in unserer Galerie vertreten sind.

Zorlus Spiel mit Licht verleiht seinen Bildern einen unglaublich starken Charakter, sie scheinen in sich ausgeglichen und ausbalanciert. Seine Landschaftsaufnahmen zeugen von einer fast schon mystischen Symmetrie und die perfekt gewählten Farbpaletten spiegeln das Klima und die Stimmung in dem die Fotografien entstanden sind immer perfekt wieder.

Einsamer Baum von Senol Zorlu

Ein einsamer Baum rag aus dem Amazon heraus, Brasilien

In Senol Zorlus zahlreichen Fotoreisen entstand eine Vielzahl an unbeschreiblichen Aufnahmen, die es uns ermöglichen die Welt mit anderen Augen zu sehen. Eine Auswahl seiner Bilder findest Du in seinem Portfolio auf Photocircle.

Sonnenaufgang am Strand von Bahia, Brasilien von Senol Zorlu

Sonnenaufgang am Strand von Bahia, Brasilien von Senol Zorlu

Jens Rosbach beim Docma Award ausgezeichnet

Der Berliner Fotograf Jens Rosbach gewinnt gleich zwei Preise beim Wettbewerb des renommierten Photoshop-Magazins. Wir haben ihn zum Wettbewerb befragt und mit ihm über seine nächsten Projekte gesprochen.

Gletscherläufer - Fotokunst von Jens Rosbach

Gletscherläufer von Jens Rosbach

Worum geht`s bei dem Wettbewerb?

Um Naturbilder. Der Wettbewerb stand unter dem Motto “Natürlich!? Schöner als wahr.” Gefragt waren Fotos, die entweder rein künstlich mit Photoshop komponiert wurden – oder echte Naturaufnahmen, die nur leicht bearbeitet wurden. Lediglich das Ergebnis zählte: starke Motive.

Welche Deiner Arbeiten wurde denn ausgezeichnet?

Als gebürtiger Norddeutscher – ich stamme aus Mecklenburg – zieht es mich immer wieder an die Ostsee. Bei einer Strandwanderung im vergangenen Frühjahr herrschten maximal ungünstige Aufnahmebedingungen: grelle Mittagssonne, harte Schatten und scheinbar keine Motive. So „spielte“ ich etwas mit der Kamera: Ich stellte eine besonders lange Belichtungszeit ein und drehte meinen Körper während des Auslösens schnell von links nach rechts – immer den Horizont im Blick. Das Bild verwischte dadurch, plötzlich liefen die Wellen auch mitten durch den Sand.

Strandwellen von Jens Rosbach

Strandwellen von Jens Rosbach

Du hast ja gleich noch für ein zweites Bild eine Wettbewerbs-Platzierung erreicht…

Das zweite Motiv ist ebenfalls eine Ostseeaufnahme. Das Bild ist im vergangenen Jahr während des Zingster Umweltfotofestivals entstanden. Abends, nach den vielen Workshops und Shootings, bauten Massen von Fotofreunden ihr Stativ am Strand auf. Alle wollten den idyllischen Sonnenuntergang über dem Wasser aufnehmen. Dieses reizte mich, dem Mainstream etwas entgegenzusetzen und wieder herumzuexperimentieren. Ich löste die Kamera von meinem Stativ und zog sie – wie bei dem Wellenbild – schnell am Horizont entlang. Die Herausforderung bestand darin, die Abendsonne gleichmäßig über das gesamte Bild zu „ziehen“, so dass aus der Kugel ein Streifen wurde. Samt Reflexionen auf dem Wasser.

Sonnenuntergang. Ostsee Fotokunst von Jens Rosbach

Sonnenuntergang. Ostsee von Jens Rosbach

Die Kontraste sind so stark, dass man tatsächlich nicht sieht, ob es eine echte Aufnahme ist.

Alles echt. In echt! Unter Acrylglas kommen die Farben besonders gut zur Geltung.

Was hast Du jetzt von den Platzierungen im Fotowettbewerb?

Vor allem die Anerkennung. Die Fotos werden beim diesjährigen Zingster Umweltfotofestival ausgestellt. Zu dem Event kommen berühmte Naturfotografen und Fotokünstler, aber auch National Geographic, Epson und andere Foto-Firmen an die Ostsee. Also eine perfekte Veranstaltung zum Networken. Die Docma-Ausstellung geht dann deutschlandweit auf Reise. Das ist schon nicht schlecht für´s Fotografen-Ego.

Was sind Deine nächsten Projekte?

Ich werde im Herbst durch Japan reisen. Vor allem die uralte Tempelkultur interessiert mich. Die Reise- und Reportagefotografie ist -neben den Naturaufnahmen – mein zweites künstlerisches Standbein.

Jens Rosbach fotografiert von Antje Fleischhauer

Jens Rosbach fotografiert von Antje Fleischhauer

Jens Rosbach, Jahrgang 1970, arbeitet als Journalist in Berlin: www.jensrosbach.de

Die prämierten Fotos “Strandwellen” und “Sonnenuntergang. Ostsee” von Jens Rosbach sowie eine Auswahl aus seinem Portfolio findest Du auf Photocircle.

Trügerische Hoffnung

Wir haben unsere Fotografen gebeten, uns die Geschichten zu Ihren Bildern zu erzählen. In diesem Beitrag erzählt uns Walter Korn, Bildredakteur bei der Süddeutschen Zeitung, die traurige Geschichte der Goldgräber im Norden Burkina Fasos. Privat unterstützt der Fotograf vor allem das Netzwerk Wunschträume, eine kleine NGO in Burkina Faso. Die Organisation beschränkt sich auf wenige Projekte, führt diese aber mit großem Erfolg durch. Näheres zu Walter Korn und eine Auswahl seiner Bilder findet Ihr in seiner Galerie auf Photocircle.

Halidou hat in den sechzehn Jahren, in denen er nun auf der Welt ist, noch nie etwas geschenkt bekommen und nun dies, eine LED Taschenlampe, ein für ihn bisher unerreichbarer Schatz und überdies auch noch ein sehr nützliches Geschenk, denn er fristet sein karges Leben in einer der vielen provisorischen Goldminen im Grenzgebiet zwischen Mali und Burkina Faso. Sofort organisiert er ein Tuch und bindet sich die Taschenlampe wie eine Grubenlampe an die Stirn und lässt sich mit einem Lächeln im Gesicht in den engen Schacht gleiten. Der Tag an dem Halidou das erste Geschenk seines Lebens bekam, war auch der letzte Tag in seinen Leben.

Halidou - Ein junger Goldgräber in Burkina Faso

Noch während uns die anderen Goldsucher über das Gelände führen ertönen laute Rufe und Geschrei hinter uns, dort wo eben noch das ungesicherte Loch war in dem der Junge fast einhundert Meter in die Tiefe abstieg, hat sich das lockere Erdreich in Bewegung gesetzt und ist unaufhaltsam in den Schacht gestützt , Halidou hatte keine Überlebenschance. Selbst wenn ihn die Erdmassen nicht erschlagen hätten, wäre er durch den feinen Sand und Staub längst erstickt. Während ich noch fassungslos neben den immer noch volllaufenden Erdloch stehe, ziehen mich die anderen Grubenarbeiter vom Ort des unfassbaren Geschehens weg, zu gefährlich deuten sie mir an und so stehe ich in einiger Entfernung, kämpfe mit den Tränen und lasse Revue passieren was mich nun eigentlich hier her verschlagen hat.

Goldrausch in Burkina Faso

Gold, Oro, Ouro oder wie es hier im Land genannt wird Sanem die ewige Sehnsucht nach schnellen Reichtum und persönlicher Unabhängigkeit, diese Sehnsucht treibt die Menschen in aller Welt  an.  Durch den starken Anstieg des Goldpreises lohnt es sich nun auch weniger ertragreiche Vorkommen auszubeuten. Im Norden des kleinen Westafrikanischen Landes Burkina Faso ist ein regelrechter Goldrausch ausgebrochen, aber die Lebens- und Arbeitsbedingungen, die für die Goldsucher dort herrschen sollen unmenschlich sein.

So war es höchste Zeit sich selbst ein Bild von den Arbeitsbedingungen vor Ort zu machen. Wir verließen die Hauptstatt Ouagadougou auf der gebührenpflichtigen Straße in Richtung Norden. Schon nach weniger als 3 Stunden erreichten wir Ouahigouya die letzte größere Stadt vor der Grenze zu Mali.

Rechter Hand tauchte in der Ferne ein gigantischer Ameisenhügel auf. Zumindest erinnerte die Erhebung stark daran, denn eine Unzahl von Menschen werkelte emsig auf dem aus der Ebene aufragenden Hügel. Unser Fahrer riet zu größter Vorsicht:

“Nein, die Leute tun Fremden im Allgemeinen nichts, aber überall auf dem Gelände befinden sich ungesicherte bis zu 50 Meter tiefe Schächte in denen man für immer verschwinden kann. Wer sich hier von der durchaus faszinierenden Landschaft ablenken lässt und sich nicht auf jeden seiner Schritte konzentriert, wird unweigerlich abstürzen.”

Goldgräber in Burkina Faso

In abgerissenen erdfarbenen Klamotten, die an den hageren Körpern hängen, über und über mit rotem Staub und Erde überzogen, nähert sich uns eine kleine Armee von Verdammten. Sie kommen buchstäblich aus ihren Löchern gekrochen. Was kann Menschen dazu bringen solche Strapazen auf sich zu nehmen. Die Aussicht auf ein besseres Leben, auf etwas Nahrung für sich und ihre Familien?

Die heißeste Zeit des Tages ist jetzt noch nicht einmal erreicht und es herrscht schon eine nahezu unerträgliche Hitze, während es in der Nacht bis fast an den Gefrierpunkt abkühlt. Diesen extremen Wetterbedingungen sind die Arbeiter nahezu schutzlos ausgeliefert. Nur zugige aus Abfall gefertigte Unterstände bieten einen geringen Schutz vor den Elementen.

Was sofort auffällt, die meisten der Goldsucher sind noch sehr jung. Es ist die Blüte des Landes, die hier in Erdlöchern ohne Verschalungen, Abstützungen oder irgendwelche Sicherungen in dunklen Löchern die goldhaltige Erde ans Tageslicht wuchten.

Junger Goldgräber in Burkina Faso

Im Anschluss übernehmen die Frauen die Aufgabe das Erz in großen bis zu 30 Kilo schweren Schüsseln auf den Kopf balancierend zu einem der letzten Wasserlöcher zu bringen, in dem noch ein Rest des kostbaren Nasses verblieben ist. Dort waschen sie den Goldstaub aus. Eine endlose Karawane junger und älterer Frauen zieht sich durchs Land, meist mit einem Säugling auf den Rücken gebunden und einem Kleinkind an der Hand. Zur Goldgewinnung wird hochtoxisches Quecksilber benötigt. So werden zu allem Überfluss auch noch die letzten spärlichen Wasserreserven nachhaltig vergiftet.

Der gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Sidiki Belem ist sehr besorgt, nicht nur wegen der Umweltbelastungen, die die wilden Goldgruben mit sich bringen, sondern in erster Linie befürchtet er, dass die jungen Männer und Frauen zu Beginn der Regenzeit nicht mehr auf ihre Felder zurückkehren, um die so dringend benötigte Hirse anzubauen.

Sidike Belem erklärt mir: „Wenn einer der Goldsucher trotz aller Mühen kein Gold findet, dann ist das sein sehr persönliches Schicksal. Wenn er aber nicht auf sein Feld zurückkehrt, um die so dringend benötigte Hirse anzubauen, dann ist das ein Drama fürs ganze Volk.“

Schon jetzt sind die Menschen hier gezwungen einen Teil des Saatgutes das für die nächste Aussaat bestimmt war zu essen, um sich und ihre Familien mehr schlecht als recht zu ernähren. Damit aber wird eine Hungerkatastrophe nur verschoben, aber sie wird wohl kommen und die Weltgemeinschaft sollte sich schon jetzt darauf vorbereiten, damit wir im kommenden Herbst nicht mit den selben Bilder konfrontiert werden wie wir sie letztes Jahr in Ostafrika sehen mussten. Noch ist Zeit rechtzeitig gegen zu steuern.

Walter Korn

Kumbh Mela in Allahabad 2013 – religiöse Rituale in Indien

Die deutsche Fotogtafin Victoria Knobloch traf den indischen Fotografen Jagdev Singh zufällig auf ihrer Reise nach Indien im Jahr 2011. Im Gespräch realisierten sie schnell, dass sie ähnliche fotografische Ansätze haben und entschlossen somit gemeinsam eine Fotoserie über New Delhi/Indien durchzuführen. Sie wollten das Lebensgefühl der Stadt widerspiegeln, aber vor allem interessierten sie sich für die sozialen Phänomene wie Armut, Hunger, Müll und die allgemeine Verzweiflung die in den großen indische Metropolen recht häufig aufzufinden ist.

Victoria Knobloch - Fotokunst aus Indien

Victoria Knobloch

Jagdev Singh

Jagdev Singh

40% aller Inder leben unter der Armutsgrenze und nur wenige leben auch in Delhi in wirklich menschenwürdigen Verhältnissen. Nicht wirklich ein Paradies also, trotzdem zieht es jedes Jahr massenweise Menschen vom Land in die Stadt mit der großen Hoffnung auf ein besseres Leben. Aber wie real sind diese Hoffnungen? Delhi ist eine sehr chaotische, laute, schmutzige und turbulente Stadt. Man wird nahezu überwältigt von den Menschenmassen,dem ungeregelten Verkehr, dem Schmutz und der Armut. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Slums. Inadequate Lebensbedingungen, schlechte sanitäre Anlagen und mangelnde saubere Wasserversorgung sind der Normalfall. Bettler und vor allem auch bettelnde Kinder sieht man an jeder Strassenecke.

Jagdev Singh

Jagdev Singh

Jagdev Singh

Jagdev Singh

Victoria Knobloch

Victoria Knobloch

Im Februar 2013 werden die beiden Fotografen die Fotodokumentation: „Kumbh Mela in Allahabad 2013 – religiöse Rituale in Indien“ durchführen. Die Fotodokumentation thematisiert die traditionelle religiöse Praxis der Hindus. Es werden zwischen dem 27.1.2013 und 25.2.2013 bis zu 75 Millionen Gläubige Hindus erwartet. Es soll ein Zeitdokument dieses bedeutenden religiösen Festes entstehen, dass auch die Spannung zwischen Tradition und Modernisierung in Indien zu beleuchten sucht. Auf künstlerisch erzählende Weise lädt die Dokumentation ein, in die religiösen Rituale und Bräuche einzutauchen, die gelebte Religiosität in ihrer Dynamik und Kraft sichtbar zu machen. Mit zu erstellendem Textmaterial, eventuell auch Interviews, wird das Gezeigte ergänzt. Die Fotodokumentation will den Facettenreichtum und die seit über 1300 Jahren gelebte religiöse Praxis einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Victoria Knobloch

Victoria Knobloch

Bei Interesse an Publikation, Ausstellung, bzw. finanzieller Unterstützung bitte E-Mail an: victoria_knobloch@web.de

Victoria Knobloch (www.victoria-knobloch.de) lebt und arbeitet freischaffend in Leipzig und investiert viel Zeit in eigene Projekte. Im Mittelpunkt ihrer fotografischen Arbeit steht sowohl die Porträtfotografie als auch die Dokumentarfotografie. Zu ihren bevorzugten Themen zählen die Straßenfotografie und Fotoreportagen mit sozialem und ökologischem Ansatz. 2012 war sie in der  Endauswahl des rennomierten “Henri Nannen Preis”. Neben der Fotografie arbeitet sie als klassische Sängerin.

Jagdev Singh (www.jagdev-singh.in) ist ein freischaffender Fotograf aus New Delhi, Indien. Auch er ist hauptsächlich als Strassenfotograf unterwegs und mit seinen Fotografien beleuchtet er die unterschiedlichsten Facetten des Lebens. Derzeit pubiliziert und stellt er vorwiegend in Indien aus.

Beide Fotografen verkaufen auch eine Auswahl Ihrer Werke auf Photocircle. Wenn Ihr die Fotokunst dieser tollen Fotografen hinter Acrylglas, auf Alu Dibond oder Leinwand bestellen möchtet, besucht die Galerien von Victoria Knobloch und Jagdev Singh.

The story behind …

 … “Night over Ho-Chi-Minh-City” von Michael Schöppner

“Die Nacht, in der diese Aufnahme entstand, ist eine jener Nächte, die ich so schnell nicht vergessen werde. Nicht, dass etwas Aufregendes passiert wäre. Ganz im Gegenteil – es passierte nichts.

Es war unerträglich heiß und schwül und auch noch spät in der Nacht. Ich hatte Hunger und wollte eigentlich runter auf die Straße, um etwas zu essen. Aber es war einfach zu heiß und feucht für so eine Aktion.

Ich setzte mich lediglich auf meinen kleinen Balkon und fotografierte.”

Hier kannst Du Dir weitere Bilder von Michael Schöppner anschauen.

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