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Grundschuldbildung in Bangladesh

Wir haben unser Projekt in Bangladesch finanziert! Dank Eurer Unterstützung können wir nun mit unserem Projektpartner Netz e.V. fünf Mädchen den Zugang zur Grundschule ermöglichen.

Grundschulbildung in Bangladesch

Details zum Projekt findet Ihr auf der Projektseite. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen Fotografen und Kunden bedanken, die den diesen Kreis geschlossen haben. Ihr seid super!

Durch den Verkauf folgender Bilder konnten wir das Projekt realisieren. Natürlich könnt Ihr diese Bilder auch weiterhin bei uns in bester Galeriequalität kaufen und Gutes tun. Klickt einfach auf die Bilder und Ihr gelangt direkt in die Galerien unserer Fotografen.

Fishermen launching their boat in the morning, Bangladesh von Jakob Berr

Fischerboot, Philippinen von Jens Rosbach

Crossing Hong Kong von Rob van Kessel

the fisherman von Simon Bode

the next Generation von Brett Elmer

Xitang Water Village at Night von Rob Smith

Myanmar exteriors von Simon Bode

beten für das tägliche mahl von Walter Luttenberger

Life On The Path von Quinn Ryan Mattingly

tibetischer Landarbeiter von Stephan Opitz

Secret Observeer - Manuel Ferlitsch

Nächstes Projekt Realisiert!

Schülerpaten Berlin e.V.

Wir sind froh und stolz unser nächstes Projekt in Berlin finanziert zu haben und danken allen, die mit zu der erfolgreichen Realisierung des Projektes beigetragen haben.

Was wurde erreicht

Dank der Unterstützung von Euch und Photocircle können die Schülerpaten Berlin nun drei Patenschaften an Kinder mit arabischen Migrationshintergund vermitteln und somit entscheidend die Bildungschancen dieser Kinder verbessern.

Projektdetails

Viele Berliner Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund benötigen Nachhilfe in der Schule. Gleichzeitig besteht unter Studierenden ein enormes Potential ehrenamtlichen Engagements. Das gemeinnützige Projekt Schülerpaten Berlin e.V setzt an dieser Stelle an, indem es Paten und Schüler mit arabischem Hintergrund zusammenbringt und somit auch den kulturellen Austausch fördert. Das Projekt eröffnet den Schülern durch individuelle Nachhilfe bessere Bildungschancen, erweitert Horizonte und macht Integration in beide Richtungen lebendig.

Der Ansatz

In Seminaren vermittelt der Verein den Ehrenamtlern grundlegende pädagogische Fertigkeiten, um die Qualität des Nachhilfeunterrichts zu sichern. Gleichzeitig soll den Paten mehr Verständnis für die arabische Welt mitgegeben werden. Eine von Schülerpaten Berlin e.V. finanzierte Mitarbeiterin bei Al Nadi, einer berlinweit agierenden Beratungsstelle für arabische Frauen, vermittelt die ehrenamtlichen Paten an ihre Schüler. Die Kosten für Training und Vermittlung der Paten betragen 150 € pro Patenschaft. Mit deiner Unterstützung können drei weitere Paten ausgebildet und vermittelt werden.

Kindergarten in Burkina Faso

Vor ein paar Wochen haben wir eine Umfrage gestartet und Euch gefragt, in welchem Land wir als nächstes ein Projekt unterstützen sollen. Am Ende konnte Burkina Faso die meisten Eurer Stimmen verbuchen.

Kindergarten Burkina Faso Netzwerk Wunschträume

Wir freuen uns somit sehr, heute ein neues Projekt bei uns begrüßen zu dürfen. Das Projekt vom Netzwerk Wunschträume wurde uns von Walter Korn, der auch bei uns einiger seiner Bilder zum Verkauf anbietet, ans Herz gelegt. Walter Korn engagiert sich selber ehrenamtlich für das Projekt und hatte uns erst vor zwei Monaten eine sehr traurige Geschichte zu seinen Bildern der Goldgräber Burkina Fasos geschickt, die wir auf diesem Blog veröffentlicht haben. Ab heute starten wir nun die Finanzierung eines Kinderplatzes für ein Kind für zwei Jahre.

Kindergarten Netzwerk Wunschträume

52 Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 6 Jahren besuchen seit November 2010 den Kindergarten am Schulkomplex Wend Raabo am Stadtrand von Burkina Fasos‘ Hauptstadt Ouagadougou, den ersten für Kinder aus sozial schwachen Familien, und er ist im Vergleich zu allen anderen Kindergärten günstig. 50 Euro kostet er für ein Kind/Schuljahr (9 Monate). Das drei- bis vierfache ist für einen privaten Kindergartenplatz in der Regel zu bezahlen, und das können sich nur die kleine wohlhabende Oberschicht oder ausländische Eltern leisten.

Die Kinder werden beaufsichtigt, lernen, spielen, singen, tanzen und bekommen jeden Mittag eine ausgewogene warme Mahlzeit, ein Getränk und ein Stück Obst. Das Projekt ist somit ein guter Grundstock für Gesundheit und Bildung.

Foto von Walter Korn

Plan Deutschland – Spitzenreiter der Transparenz

Bei der Auswahl unsere Projektpartner achten wir genau darauf, mit wem wir zusammenarbeiten. Transparente und demokratische Entscheidungsstrukturen sind uns dabei besonders wichtig. Umso mehr freut es uns daher, dass Plan International bei einer umfassenden Untersuchung von 50 deutschen Spendenorganisationen, die das Wirtschafts­magazin „Capital“ in Auftrag gegeben hat den ersten Platz belegt hat.

Untersucht wurde in der Studie, die bereits im am 15.11.2012 veröffentlicht wurde, wurde unter anderem geprüft, wie offen die Institutionen über ihre Ziele, Projekte und deren Wirkung berichten sowie Informationen zu Finanzen verfügbar halten. „Capital“ hatte hierfür die Analysehäuser Phineo und Teralog Systems beauftragt, die unabhängig voneinander arbeiteten.

Fotokunst von Walter Luttenberger

In dem Bericht wurde insbesondere die Transparenz der Mittelverwendung sowie die herausragende Information über die Programm- und Projektarbeit von Plan hervorgehoben.

4,8 von 5 möglichen Punkten – Spitzenreiter vor Unicef und World Vision

Die Experten werteten im Detail Geschäftsberichte, Bilanzen, Organigramme und Internet-Seiten aus. Eine besondere Art von Transparenz gegenüber den Spendern attestiert „Capital“ dabei Organisationen, die Patenschaften vermitteln. Auch verdeckte Tests wurden durchgeführt. So wurden die Organisationen von vermeintlichen Spendern mehrfach angerufen und oder per E-Mail angeschrieben. Plan erreichte mit 4,8 von 5 Punkten die Topnote von 5 Sternen und ist im Gesamtergebnis Spitzenreiter – gefolgt von Unicef und World Vision (beide 4,6 Punkte).

Mindestens 80 Prozent der Mittel fließt in die Partnerländer

„Unsere Patinnen und Paten, Freunde und Förderer haben die größtmögliche Offenheit und Transparenz verdient“, betont Maike Röttger, Geschäftsführerin Plan Deutschland. „Wir erreichen seit vielen Jahren, dass mindestens 80 Prozent der Mittel in die Partnerländer fließen und überprüfen immer wieder unsere Standards, auch die Transparenz. Das schafft Vertrauen in unsere Arbeit und ist Teil des Erfolgs von Plan.“

Plan International Deutschland e.V. konnte das Finanzjahr 2012 erneut sehr erfolgreich abschließen. Per 30. Juni 2012 betreute Plan 309.564 Patenschaften. Die Einnahmen lagen bei 113 Millionen Euro. 81,7 Prozent der Mittel wurden weitergeleitet.

Mit der Fotokunst aus unserer Galerie oder Euren eigenen Drucken könnt Ihr insgesamt 7 Projekte von Plan International unterstützen. Mit des Fotos des Fotografen Walter Luttenberger könnt Ihr beispielsweise unsere Patenschaft in Ägypten oder unser Projekt in Nepal unterstützen.

Fotokunst von Walter Luttenberger - Die Getreidespende

Wir suchen ein neues Projekt – Mache mit!

In unserer noch jungen Geschichte konnten wir bereits 3 Projekte erfolgreich realisieren. Ein Projekt mussten wir leider aufgrund des tragischen Todes unseres indischen Patenkindes Jyoti vorzeitig beenden.

Nun sind wir auf der Suche nach einem neuen Projekt und würden Euch gerne in den Prozess der Projektauswahl mit einbinden. In den nächsten 7 Tagen könnt Ihr daher hier oder auf Facebook als erstes für das Land abstimmen, in dem wir Eurer Meinung nach als nächstes ein Projekt starten sollten.

Wir geben Euch 3 Vorschläge. Ihr könnt aber auch gerne weitere Vorschläge unterbreiten. In einem nächsten Schritt werden wir dann gemeinsam ein Projekt auswählen. Auch hier werden wir Euch in unseren Entscheidungsprozess mit einbeziehen.

Also: Auf geht’s! Lasst uns gemeinsam den nächsten Kreis schließen!


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Traurige Nachricht aus Indien

Gestern erreichte uns eine sehr traurige Nachricht per Post von unserem Projektpartner Plan International. Mit großem Bedauern müssen wir Euch mitteilen, dass unser Patenkind Jyoti am 7. Februar nach einem starken Fieber verstorben ist.

jyoti

Seit Anfang Juni haben wir Jyoti in der Hoffnung unterstützt, ihr durch die Durchführung von Entwicklungsprojekten in ihrem Umfeld eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Die Nachricht ihres Todes hat uns sehr getroffen und wird uns auch in der nächsten Zeit zu schaffen machen.

Da unsere Patenschaft an Jyoti gebunden war, wird nun auch unser Projekt in Indien nicht mehr weitergeführt. Seit Beginn unserer Patenschaft am 1. Juni haben wir haben wir Jyoti und ihre Familie mit 28 € monatlich unterstützt. Dies entspricht einem gesamten Spendenbetrag von 224 €

Über Photocircle konnten wir bereits knapp 55% der Patenschaft finanzieren. Dies entspricht 183,56 €. Wir danken Euch für die Unterstützung! Für die Differenz zwischen dem von uns gespendeten Betrag und die über Photocircle generierte Spendensumme werden wir aufkommen. Denn da wir Jyoti nun nicht mehr unterstützen können, wird das Projekt wird ab sofort eingestellt.

Keiner von uns kannte Jyoti persönlich. Dennoch war sie uns sehr vertraut. Jeden Tag haben wir ihr Bild gesehen, fast jeden Tag über sie gesprochen. Es ist daher ein bedrückendes Gefühl sie nicht mehr unter uns zu wissen. Wir sind traurig, dass trotz unserer gemeinsamen Hilfe, die auch die sanitären Einrichtungen von Jyotis Gemeinde verbessern sollte, das erst 5 Jahre alte Mädchen an hohem Fieber sterben musste. Unsere Gedanken sind nun bei Jyotis Familie.

Unser Projekt mit der Kulturloge Berlin ist finanziert!

Wir haben heute sehr schöne Neuigkeiten aus Berlin. Gestern konnten wir erfolgreich unser nächstes Projekt abschließen. Dank Eurer tollen Unterstützung helfen wir nun der Kulturloge Berlin ihren Bekanntheitsgrad zu steigern, um mehr Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zum gesellschaftlichen und kulturellen Angebot der Stadt zu ermöglichen.

Bei der Kulturloge Berlin haben es sich engagierte Berliner zum Ziel gesetzt, leere Kulturplätze in Berlin an Menschen zu vermitteln, die sich die Teilnahme an Kulturveranstaltungen finanziell sonst nicht leisten könnten.

Um mehr Menschen zu erreichen und mit Konzert- oder Theaterplätzen glücklich zu machen, haben wir mit unserem Projekt den Druck von 5000 Anmelde- und Infoflyern finanziert. Über die Flyer erfahren Menschen an vielen Orten in Berlin vom kostenlosen Angebot der Kulturloge und können sich als Kulturgast der Kulturloge Berlin registrieren lassen.

In 2012 konnte die Kulturloge Berlin bereits folgende Zahlen erreichen:

  • 6000 Menschen (davon 1000 Kinder) sind mittlerweile als Gäste der Kulturloge Berlin registriert.
  • 74 MitarbeiterInnen unterstützen die Kulturloge Berlin in ihrer Vermittlungsarbeit.
  • 180 Kulturpartner stellen der Kulturloge regelmäßig Kulturplätze zur Verfügung.
  • 70 Soziale Partner nehmen Gruppenkontingente für ihre Klienten in Anspruch und werben in ihren Einrichtungen für die Kulturloge Berlin.
  • Durchschnittlich vermittelt die Kulturloge Berlin ca. 2000 Kulturplätze im Monat. Im Jahr 2012 waren 23.000 Kulturplätze in der Vermittlung.

Wir hoffen, dass diese Zahlen mit Eurer und unserer Hilfe in diesem Jahr noch einmal nach oben geschraubt werden können.

Wenn Ihr uns helfen wollt, auch unser zweites Projekt in Berlin bald erfolgreich umzusetzen, dann könnt Ihr das mit dieser ausgewählten Fotokunst tun.

Fotokunst von Ailine Liefeld

Ailine Liefeld - Ein Sommer in Berlin

Fotokunst von Michael Belhadi

Michael Belhadi - Ost

Wir haben unser Projekt in Indonesien realisiert!

Gestern konnten wir unser Projekt in Indonesien realisieren! Nun können wir bei BOS Deutschland die Jahrespatenschaft des Orang-Utan Waisen Miko übernehmen. Wir danken unseren Fotografen und Kunden, die mit Ihrem Engagement entscheidend zur Umsetzung dieses Projektes beigetragen haben.

Orang Utan Waise Miko nach seiner Aufnahme

Orang Utan Waise Miko nach seiner Aufnahme

Nach UN Angaben werden im Jahr 2022 etwa 98 Prozent der Regenwälder weltweit zerstört sein. Die rasante Abholzung tropischer Primärwälder, großflächige zerstörerische Waldbrände, die massive Ausbreitung von uniformen Palmölplantagen,  und der nationale sowie internationale Tierhandel treiben den Rückgang der Verbreitungsgebiete und das Aussterben der letzen Orang-Utan-Populationen weiter voran. Heute findet man daher nur noch vereinzelt Orang-Utans auf Borneo und Sumatra.

Die Regierung Indonesiens tut bislang nicht viel, um dieser verheerenden Entwicklung entgegenzuwirken. Im Gegenteil. Nachhaltige Waldwirtschaft, Umweltschutz und ökologisches Denken sind noch immer Zukunftsmusik für ein Land, das zu den korruptesten weltweit gehört. Zwischen der Regierung und den Betroffenen – ganz gleich ob Mensch oder Tier – stehen die Holzkonzerne und die Palmölindustrie, für die Gewinnmaximierung erste Priorität hat.
Was wird also aus den letzten verbleibenden Orang-Utans dieser Welt? Was wird aus diesem wunderbaren Menschenaffen, dessen Erbinformation zu 97% der unserigen gleicht und der somit zu unseren nächsten Verwandten zählt?
Wo der Staat versagt, müssen private Organisationen und Initiativen alleine versuchen, dem Aussterben der Orang-Utans erfolgreich entgegenzuwirken. So konnte beispielsweise Greenpeace mit seiner Kampagne “Give the Orang-Utan a break” einige Erfolge feiern. Nach diesem Spot ist so vielen Menschen der Appetit auf Kitkat und Nestlé vergangen, dass der Konzern zumindest in Teilen zu einem Umdenken gezwungen wurde.

Auch die BOS Foundation arbeitet seit Jahren mit Hochdruck an der Erhaltung des Lebensraumes der letzten Orang-Utans. So leitet die indonesische NGO das inzwischen größte Primatenschutzprojekt weltweit und hat eine Vorbildfunktion für viele andere Schutzprogramme.

Wir freuen uns, mit dem Verkauf unserer Fotokunst BOS Deutschland in Ihrer Arbeit zu unterstützen und hoffen auf weitere gemeinsame Projekte. Für weitere Informationen zu aktuellen Projekten und der Lage der Orang-Utans in Indonesien, können wir Euch die Webseite unseres Partners BOS Deutschland noch einmal wärmstens empfehlen.

Nun noch einmal zu Miko….

Miko auf dem Weg zur Baumschule

Miko auf dem Weg zur Baumschule

Miko war noch nicht einmal ein Jahr alt, als er in einem Dorf in der Nähe des Sebangau-Nationalparks in Kalimantan beschlagnahmt wurde. Die Naturschutzbehörde hatte Informationen über einen illegal gehaltenen Orang-Utan erhalten. Sie fanden das eingesperrte Orang-Utan-Baby in einem Holzverschlag mitten in einem verlassenen Haus vor und informierten das BOS-Rettungsteam. Miko war winzig und schwach. Die Wunden an seinen Händen und Füßen wurden versorgt. Mit Infusionen konnte er nach und nach wieder aufgepäppelt werden. Menschliche Pflegemütter kümmern sich bei BOS Tag und Nacht um Orang-Utan-Kinder wie Miko. Intensive Pflege und liebevolle Betreuung in diesem Entwicklungsstadium ist extrem wichtig. Denn in der Natur leben Mutter und Kind bis zu acht Jahren sehr eng miteinander. Gut die Hälfte dieser Zeit wird das Junge gestillt.

Wenn die Orang-Utans in den Rettungsstationen groß genug sind, werden sie in die sogenannte „Waldschule“ versetzt, die auch Miko mittlerweile besucht. Dort lernt er mit natürlicher Nahrung aus dem Regenwald zu experimentieren und wagt erste Kletter- und Nestbauversuche. Täglich werden die Orang-Utans in den Stationen mehrere Stunden beobachtet. Ihr Verhalten wird dokumentiert bis der Zeitpunkt der Auswilderung gekommen ist.

Wir werden den Werdegang von Miko weiter verfolgen und an dieser Stelle über seine Entwicklung informieren. Wir hoffen, dass Miko durch Eure Unterstützung und die Realisierung dieses Projektes einen weiteren Schritt in Richtung Auswilderung macht.

El “Gringo Gigante”

In diesem Artikel erzählt Euch unser Gründer Thomas wie er Weihnachten als “Gringo Gigante” in Guatemala verbracht hat.

El Gringo Gigante als Weihnachtsmann

“Nach meinem Studium bin ich 2008 mit meinen beiden besten Freunden nach Südamerika. Bevor es nach unserer Reise wieder nach Berlin ging verbrachte ich 2 Monate in Guatemala, wo ich bei der Vamos Adelante Foundation arbeitete.

Die Organisation, die von Nina Jorgensen gegründet wurde, ist in mittlerweile 24 Dörfern in der Region Esquintla in Guatemala aktiv. Das Team, das fast ausschließlich aus einheimischen Frauen besteht, engagiert sich mit unfassbar viel Herz und Verantwortung vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Ernährung. 2008 wurde Nina und Ihr Team dafür mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Da 2008 der etatmäßige Weihnachtsmann ausfiel, sprang ich ein. Meine 1,90 m waren dann auch genug, um von den Bewohnern der Dörfer den Spitznamen “El Gringo Gigante” zu bekommen. 

Als Weihnachtsmann umarmte ich an den darauffolgenden 2 Tagen bei glühender Hitze mehrere Tausend Kinder und sagte genauso oft: “HO HO HO! Feliz Navidad”. Zum Glück reichten mir da die Hosen nur bis kurz unter die Knie.

Weihnachten bei 30 Grad

Thomas

Weihnachten in El Zapote bei Antigua

Allgemein war es für die Kinder jedoch viel anstrengender als für mich. Denn um ein Geschenk zu bekommen, mussten Sie zuerst an mir vorbei. Sie mussten doch tatsächlich dem riesenhaften Gringo mit diesem komischen weißen Bart eine Umarmung geben. Das war besonders für die Kleinsten einfach zu viel des Guten. Zu meinem Erschrecken brach folglich auch in etwa jedes vierte Kind, das vor mir stand, erst einmal in Tränen aus. Nach einer freundlichen Umarmung merkten sie dann jedoch, dass der Weihnachtsmann doch eigentlich sehr herzlich ist und sie ihn nicht zu fürchten brauchen.

Dieses Weihnachten werde ich nie vergessen. Es war eine unglaublich bereichernde Erfahrung. Es ist außerdem einer der Gründe, warum wir mit unserer Arbeit den Menschen und Ländern, die wir kennen und lieben gelernt haben, etwas zurück geben wollen.

Im neuen Jahr planen wir eine größere Verlosungsaktion mit einigen unserer Fotografen. Mit den Erlösen werden wir die Vamos Adelante Foundation in ihrer tollen Arbeit unterstützen.

Ich wünsche Euch nun schon einmal schöne Weihnachtsfeiertage.

Bis bald,

Euer Gringo Gigante”

Wir haben unser zweites Projekt realisiert!!!

Wir haben großartige Neuigkeiten. Wir haben soeben zwei Jungschweine für eine Familie in Myanmar gekauft.

Innerhalb weniger Tage konnten wir nun schon unser zweites Projekt realisieren. Dank Euch konnten wir vor ein paar Stunden einer Familie in Myanmar zwei Jungschweine kaufen. Sie dienen als Grundstock einer kleinen Herde und bilden eine zukünftige Einnahmequelle für die Familie. Hier erfährst Ihr mehr über das Projekt.

Da wir 7,22 € mehr erhalten haben als für die Realisierung des Projektes notwendig sind, haben wir unseren Kunden, der den Kreis geschlossen hat, eine Email geschickt und gebeten sich ein alternatives Projekt auszusuchen, in das die 7,22 € stattdessen fließen werden.

Hier seht Ihr die Spendenurkunde von Care, die natürlich wieder auch Euch gewidmet ist.

Spendenurkunde von Care für Photocircle für den Kauf zweier Jungscheine in Myanmar

Wir danken unseren Fotografen Simon BodeManfred KoppensteinerChristina Feldt und Walter Luttenberger, dass sie ihre Fotokunst auf Photocircle zum Verkauf anbieten! Mit den folgenden Bildern haben nun schon den zweiten “Photocircle” geschlossen.

Simon Bode - Myanmar Exteriors
Simon Bode – Myanmar Exteriors
Walter Luttenberger - beten für das tägliche Mahl
Walter Luttenberger – beten für das tägliche Mahl
Simon Bode - Dusk
Simon Bode – Dusk
Christina Feldt - praying monk
Christina Feldt – praying monk
Manfred Koppensteiner - Fisherman
Manfred Koppensteiner – Fisherman
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