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Nothilfe nach Cyclone Haiyan

Dank der Bilder von Henki Koentjoro und Norbert Rupp konnten wir schnelle Nothilfe für die Opfer des Taifuns auf den Philippinen leisten. Drei Familien bekommen nun von uns ein Nothilfepaket für jeweils einen Monat. Vielen Dank an unsere Fotografen, unsere Kunden und unseren Projektpartner CARE. In dem Video seht Ihr, mit welchen Fotos das Projekt finanziert wurde.

Hilfe für die Philippinen mit der Arbeit von Hengki Koentjoro

Noch nie zuvor ist ein Taifun dieser Stärke auf Land getroffen. Noch nie führte ein Taifun zu diesem Ausmaß an Zerstörung. Gemeinsam mit unserem indonesischen Fotografen Hengki Koentjoro wollen wir einen kleinen Beitrag leisten, um die Situation auf den Philippinen zu verbessern, denn wir glauben an das afghanische Sprichwort: “Aus einzelnen Tropfen entsteht ein Fluss.” Mit nur 80 € können wir einer Familie für einen Monat das Überleben sichern. 

Mit über 350 Stundenkilometern und einem Durchmesser von 600 Kilometern wütete Taifun Haiyan auf den Philippinen. Noch nie zuvor ist ein Taifun dieser Stärke auf Land getroffen. Noch nie führte ein Taifun zu diesem Ausmaß an Zerstörung: Häuser zerschmettert von der unbändigen Wucht des Windes, die Wohnviertel ein einziges Trümmerfeld aus Holz, Schutt und Schlamm. Ganze Dörfer sind wie ausgewischt. Allein 9,5 Millionen Menschen auf den Philippinen sind betroffen. In den Straßen notdürftig abgedeckt liegen die Leichen. Allein in der Provinz Leyte werden über 10.000 Tote befürchtet. Doch noch sind nicht alle unter den Trümmern geborgen, noch ist die Zahl der Vermissten unüberschaubar. Unzählige Orte sind weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Über zerstörte und blockierte Straßen arbeiten sich unsere Nothilfeteams zu ihnen vor. Die Überlebenden sind im Schock und verzweifelt.

Gemeinsam mit unseren indonesischen Fotografen Hengki Koentjoro haben wir am Montag eine Kampagne gestartet, um einen kleinen Beitrag zu der Verbesserung der Situation zu leisten. Mit den Bildern von Hengki Koentjoro könnt Ihr bei uns CARE in seiner Nothilfe vor Ort unterstützen. Details zum Projekt findet Ihr hier. Für direkte Hilfe empfehlen wir Euch unseren Projektpartner CARE. Weitere Bilder von Hengki Koentjoro findet Ihr in seiner Galerie auf Photocircle.

Humid von Hengki Koentjoro

Humid von Hengki Koentjoro

Shines von Hengki Koentjoro

Shines von Hengki Koentjoro

Rhythmic von Hengki Koentjoro

Rhythmic von Hengki Koentjoro

Going Home von Hengki Koentjoro

Going Home von Hengki Koentjoro

Breath von Hengki Koentjoro

Breath von Hengki Koentjoro

Die Schülerpaten Berlin sagen Danke

Marietta Zille von den Schülerpaten Berlin e.V. und ihr Team bedanken sich bei Photocircle: “So macht kooperieren Spaß! Wir danken Photocircle und allen Unterstützern! Gemeinsam realisieren wir vielfältige Begegnungen: Schülerpaten ermöglicht dank Photocircle Bildungsgerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.”

Schülerpaten Berlin danken Photocircle

Die Schülerpaten Berlin vermitteln Studenten, die Zeit und soziales Engagement besitzen, an Schüler mit arabischen Migrationshintergrund, um ihnen beim Lernen zur Seite zu stehen. So findet ein beidseitiger kultureller Austausch statt – Studenten kommen direkt in Berührung mit der arabischen Kultur und die Familien erleben Integration auf ungezwungene und positive Weise über ihre Kinder.

Zusammen mit Photocircle konnten schon 6 Paten erfolgreich geschult und vermittelt werden. Wir hoffen natürlich auch weiterhin auf eine tolle Zusammenarbeit.

Unter anderem haben diese Bilder zur Finanzierung des Projektes beigetragen. Danke an alle Fotografen und alle, die sich für diese tollen Bilder entschieden haben!

lass die sonne rein! von Jens Fersterra

lass die sonne rein! von Jens Fersterra

Berlin - Molecule Man von Alexander Voss

Berlin - Molecule Man von Alexander Voss

Ein Sommer in Berlin von Ailine Liefeld

Ein Sommer in Berlin von Ailine Liefeld

Ostsee von Michael Belhadi

Ostsee von Michael Belhadi

Grundschulbildung für Mädchen in Bangladesch

Nicht überall ist es so einfach an Bildung zu kommen wie bei uns. In Bangladesch gehen über drei Millionen Kinder nicht zur Schule, meistens die aus den ärmsten Familien.

Netz e.V. Schule in Bangladesch

Foto: Netz e.V.

In Bangladesch fehlt es oft schlicht das Geld für die Schulgebühren zu zahlen. Besonders Mädchen sind von dieser Armut betroffen, da die Familien oft weniger Wert auf deren Bildung legen als auf die der Söhne. Doch Bildung ist die Voraussetzung eine fair bezahlte Arbeit zu finden. Nur wer lesen, schreiben und rechnen kann, hat eine echte Chance einen gut bezahlten Beruf zu ergattern und eine gute Grundlage für ein menschenwürdiges Leben für sich und seine Familie zu legen.

Mit Eurer Hilfe konnten wir nun fünf weiteren Mädchen den Gang zur Grundschule ermöglichen und ihnen somit einen Grundstein für ein gutes Leben legen.

Netz e.V. Schule in Bangladesch

Foto: Netz e.V.

Das Projekt von Netz gründet Schulen für indigene Minderheiten und für Kinder der von Armut betroffenen Familien auf den Schwemmland-Inseln im Norden des Landes. In der Schule werden die Kinder in der sie in Bengalisch, Englisch, Mathematik, Sach- bzw. Sozialkunde und Kultur unterrichtet. Netz legt besonderen Wert auf die Schulung der Lehrkräfte und ist bemüht diesen kindgerechte Lehrmethoden beizubringen.

Weitere Details zum Projekt findest Du auf unserer Webseite

Tibetan People von Stephan Opitz

Als der Geologe und Fotograf Stephan Opitz zu Forschungszwecken mehrere Monate in der Hochebene Tibets verbrachte entstanden u.a. diese beeindruckenden Portraits stolzer Tibeter.

Mit seinen Fotografien unterstützt Stephan Opitz die Arbeit von Plan Deutschland in Nepal. Mit dem Kauf seiner Bilder auf Photocircle setzt Du Dich für die Befreiung der Kamalari-Mädchen aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen ein. Mehr zum Projekt findest Du hier. Weitere Aufnahmen von Stephan Opitz findest Du in seiner Galerie. Wir finden, dass seine schwarz-weiß Aufnahmen besonders auf unserem matten Alu Dibond Fineart und unserem Fine Art Papier von Moab zur Geltung kommen.

Tibetan People, # 4 von Stephan Opitz Tibetan People, # 7 von Stephan Opitz

Tibetan People, # 5 von Stephan Opitz

Tibetan People, # 1

Tibetan People, # 2

Pierre Mylene, portratiert von Frank Domahs

Der Fotograf Frank Domhas portraitierte viele Einzelschicksale in Site Solèy, einem der schlimmsten Slums in Haitis Hauptstadt Port au Prince. Er war mit der Hilfsorganisations LESPWA e.V. unterwegs, die medizinische Hilfe in einer der ärmsten und gefährlichsten Gegenden der Welt leistet. Wir stellten vor kurzem schon Marie Prophets Geschichte vor. Das heutige Portrait zeigt Pierre Mylene, eine Ex-Prostituierte aus Site Solèy.

Seit ihrem 14. Lebensjahr lebte Pierre Mylene auf der Straße in Site Solèy, einem der schlimmsten Slums Haitis. Ihr Geld verdiente die mittlerweile 31-Jährige mit Prostitution. Ihr Mann hat sie verlassen nachdem sie von ihm ein Kind bekam. Das war bereits ihr viertes Kind. Die Väter der drei ersten Kinder waren allesamt Freier. Vielen Frauen in Haitis Slums geht es ähnlich, ihre einzige Überlebenschance ist die Prostitution, da ihre Eltern es sich nicht leisten konnten ihre Kinder zur Schule zu schicken und sie somit keine Ausbildung haben.

Mittlerweile wohnt Pierre Mylene mit ihren Kindern bei ihrer Schwester, die ein kleines Häusschen in Site Solèy besitzt. Dort kann sie auch die Nähmaschine nutzen, die sie nutzt, um der Prostitution zu entfliehen. LESPWA e.V. gab Pierre Mylene Stoffe, Garn und Schneidereizubehör, damit sie sich eine Existenz als Schneiderin aufbauen kann.

Frank Dohmas

Pierre Mylene arbeitete seit ihrem 14. Lebensjahr als Prostituierte in Site Soley

Alle Fotos der Serie von Frank Domahs gibt es in seiner Online Galerie auf photocircle.net zu sehen. Mit dem Kauf eines seiner Bilder unterstützt Du das Projekt “Hoffnung für Haitis Slumkinder” von LESPWA e.V.. Ziel des Projektes ist 600 Kindergartenkindern einen Tag aus dem Slum in die Natur zu bringen, um Ihnen zu zeigen, dass es ein anderes Leben gibt, für das es sich lohnt in die Schule zu gehen, um eine bessere Bildung zu bekommen. Viele der Kinder werden so das erste Mal in ihrem Leben sauberes Wasser, grüne Wiesen und gesunde Tiere sehen.

Marie Prophet, portraitiert von Frank Domahs

Seit einer Woche unterstützten wir ein neues Projekt in Haiti. Der Fotograf Frank Domahs hat die Arbeit von Frau Dr. Höfler von LESPWA e.V., unserem neuen Projektpartner, mit seinen eindrucksvollen Portraitaufnahmen dokumentiert. Zu den meisten seiner Bilder erzählt er uns die traurigen Lebensgeschichten, der portraitierten Menschen, die aber auch häufig ein wenig Hoffnung in sich tragen.

Frank Domahs - Portraitfotografie für Haiti

Marie Prophet aus Port Au Prince ist 58 Jahre alt und hat sechs eigene Kinder. Ihr Ehemann verließ sie, als sie mit dem sechsten Kind schwanger war. Sie bekam keinerlei Unterstützung mehr von ihm.

Eine ihrer Töchter starb und hinterließ ein drei- und sechsjähriges Kind. Um ihre beiden Enkel kümmert sich nun Marie. Durch die finanzielle Unterstützung von LESPWA e.V. konnte Marie einen Kleinhandel eröffnen. Seitdem verdient sie ihren Lebensunterhalt für sich und fünf im Haushalt befindliche Kinder durch den Straßenverkauf von Broten mit Mamba (Erdnusspaste) und Kaffee. Ihr Handel floriert.

Zwei Tage, nachdem ich dieses Foto aufnahm, raubten vier bewaffnete Gangster alles, was sich Marie für ihren Kleinhandel angeschafft hatte: den Behälter für den Kaffee, die Kasab Brote, die selbst hergestellte Erdnusspaste, Alubecher, die große Trageschüssel, usw. Sie prügelten so lange auf Marie und die Kinder ein, bis sie ihnen auch das Ersparte aus dem Versteck in der Hütte gab. Wie Marie erging es auch zwei Nachbarinnen. Die Gangster hatten wohl gesehen, dass wir sie besucht hatten und sie fotografierten. Die drei verzweifelten Frauen bekamen ein zweites Mal Geld von Dr. Barbara Höfler / LESPWA und beginnen nun von vorne.

LESPWA Hoffnung für Straßenkinder in Haiti

Wir haben einen neuen Projektpartner: Ab heute unterstützen wir LESPWA – Hoffnung für Kinder in Haiti e.V., ein Projekt, das kleinen Kindern aus den Slums von Port Au Prince eine Perspektive zeigt. Auf das Projekt aufmerksam gemacht wurden wir von unserem neuen Fotografen Frank Domahs, der die Slumbewohner mit seinen beeindruckenden Fotoarbeiten unterstützt. 

Photocircle LESPWA

LESPWA e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich um die medizinische Versorgung von Straßenkindern einer der schlimmsten Slums der Welt kümmert. Zwischen 200.000 und 400.000 Menschen leben hier auf 5 qkm ohne Kanalisation, Polizei und Elektrizität inmitten von Gewalt und Bandenkriminalität. Etwa 90% der hier lebenden Menschen sind arbeitslos und leben nur von den riesigen Müllhalden.

So ein Elend ist nur schwer vorstellbar

Wie so oft muss man Elend erst mit eigenen Augen gesehen haben, um es richtig zu verstehen und aus diesem fernen Nachrichtenthema etwas zu machen, das einen persönlich derart nahegeht, dass man sein komplettes Leben umstellt. Nach einem Besuch in Haiti war Frau Dr. Barbara Höfler so tief berührt, dass sie beschloss sich für ein Jahr in die Elendsviertel von Port Au Prince zu begeben, um den Menschen dort mit ihren Kenntnissen und Mitteln zu helfen. Aus dem geplanten Jahr sind inzwischen 15 geworden.

Photocircle, Frank Domahs

Seit 2001 gibt es die Hilfsorganisation LESPWA e.V., die Barbara Höfler ihn ihren Bemühungen unterstützt. Nach wie vor unternimmt sie vor Ort alles dafür, dass die Kinder in den Slums eine medizinische Grundversorgung erhalten und in die Schule gehen können, um später einmal eine Ausbildung anzufangen.

Die Mieten für die einfachsten Wellblechhütten und die allgemeinen Lebenskosten für Menschen, die von dem schweren Erdbeben von 2010 betroffen waren, sind teilweise so hoch, dass viele Kinder und junge Mütter (die größtenteils selbst noch Kinder sind) auf den dreckigen Straßen der Slums leben.

Frank Domahs, Photocircle

LESPWA wird komplett von ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt

LESPWA setzt dort an wo andere nicht mehr weiter wissen: Dank dem persönlichen Engagement der allesamt ehrenamtlichen Helfer ist es möglich gewesen, vier der zerstörten Schulen in den Elendsvierteln wieder aufzubauen, so dass mittlerweile 15.000 der vormals 20.000 Schüler wieder einen Zugang zu Bildung erhalten.

Frau Dr. Höfler fährt mehrmals die Woche durch die Slums. Mit einem eigens umgebauten Pick-Up Truck, der als mobile Klinik fungiert, versorgt sie verletzte und kranke Kinder und Eltern.Wegen dieses außerordentlichen Engagements wurde Frau Dr. Höfler am 4. September 2012 das Verdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

OPEPB Haiti Photocircle

Unterstütze LESPWA mit den Fotografien von Frank Domahs auf Photocircle

Unser Fotograf Frank Domahs hat die Arbeit von Frau Dr. Höfler und das Leben in Port Au Prince mit seinen beeindruckenden Aufnahmen dokumentiert. Seine Bilder kannst Du jetzt exklusiv auf Photocircle als hochwertige Kunstdrucke bestellen. Du unterstützt damit LESPWA e.V. Kindergartenkindern der Slums ein Stück Hoffnung in ihr Leben zu bringen.

Über den Verkauf möchten wir 600 Kindern ermöglichen für einen Tag zu einer sauberen Quelle außerhalb der Stadt zu fahren, um Wiesen, Natur und Tiere zu sehen. Die meisten der Kinder haben noch nie etwas anderes als den Slum gesehen und können sich schwer vorstellen, dass es ein besseres und erstrebenswerteres Leben gibt. LESPWA e.V. versucht den Kindern so die nötige Motivation zu geben aus eigener Kraft aus der Misere herauszufinden, lesen und schreiben zu lernen, um später einmal einen Beruf ausüben zu können.

LESPWA bietet Straßenkindern eine Perspektive und zeigt ihnen, dass es mit eigener Kraft, mit Ambition und Motivation möglich ist, aus dem Elend der Slums zu entkommen oder sich zumindest ein menschenwürdiges Leben aufzubauen.

Mehr Bilder und Geschichten zu den Portraits gibt es in Frank Domahs Online Galerie auf Photocircle. Wenn Du LESPWAS Arbeit direkt unterstützen möchtest, kannst Du das auf der LESPWA Homepage tun. Nähere Informationen zu unserem gemeinsamen Projekt findest Du auf unserer Projektseite.

Projekt Zwischenbericht: Schutz der Kamalari Mädchen

Zu unserer Zusammenarbeit mit Plan International, über die wir hier schon berichteten, gibt es jetzt einen „kleinen“ Projekt Zwischenbericht über den Schutz der Kamalari Mädchen. Das Projekt soll gewährleisten, dass Mädchen in den Regionen Dang, Kailali und Kanchapur vor dem Verkauf durch die Kamalari-Praxis verschont bleiben.

Kamalari Mädchen

Kamalari Mädchen

Seit 2006 setzt sich Plan international dafür ein, nepalesische Mädchen zu befreien, die aus Armut heraus von ihren Familien als sogenannte Kamalari-Mädchen („Hart arbeitende Frauen“) in eine dort seit 2000 illegale Leibeigenschaft verkauft werden. Allein 2012 konnte Plan 404 Mädchen aus der Versklavung retten, etwa drei Viertel von ihnen haben auch schon wieder einen Schulbesuch aufgenommen. Für die älteren Mädchen werden berufsvorbereitende Kurse angeboten, um ihnen so einen Start in eine unabhängige Zukunft zu ermöglichen.

Seit 2006 hat Plan 1.997 Mädchen aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen befreit 

Insgesamt 1.997 Mädchen ist Plan seit 2006 zur Hilfe gekommen und ermöglichte ihnen dadurch den Gang zur Schule. Vielen der jungen Frauen fällt ein regelmäßiges Lernen jedoch noch schwer, da sie etwas anderes als körperliche Arbeit durch ihren bisherigen Lebensstil nicht gewohnt sind. Hier wird aber durch ein Nachhilfeprogramm für rund drei Viertel der Mädchen sichergestellt, dass diese auch mit dem Stoff mithalten können und ihnen so ein Schulabschluss möglich wird.

Auch die Familien der Mädchen werden von Plan unterstützt

Neben der Befreiung unterstützt Plan zusätzlich die Familien von 523 gefährdeten Mädchen, damit diese erst gar nicht in eine Situation geraten, die einen Verkauf mit sich bringen könnte. So werden zum Beispiel Frauen aus betroffenen Dörfern Weiterbildungen angeboten, damit sie sich ihre eigenen kleinen Unternehmen aufbauen können.

Kamalari Mädchen in traditioneller Kleidung

Nachhaltigkeit des Projektes durch Einbindung der Gemeindeführer

Besonders schön zu hören ist, dass Plan für mehr als die Hälfte der Mädchen Kurse anbietet in denen sie unterstützt werden, das Erlebte zu verarbeiten und so ihr Selbstbewusstsein für eine spätere Karriere zu stärken. Wichtig hierfür ist auch die Aufklärungsarbeit in den Schulen, die den Mädchen vermitteln soll, dass die Schulumgebung für sie sicher und gewaltfrei ist, und sie hier die Chance für eine bessere Zukunft für sich und ihre Familie bekommen. Um auch die Nachhaltigkeit des Projekts zu fördern und sicher zu stellen, bindet Plan intensiv traditionelle Gemeindeführer mit ein, die sich dafür einsetzten, dass die Kamaiya-Praktiken nicht weiter durchgeführt werden und möglichst bald komplett aus der Region verschwunden ist.

Wenn Du das Projekt unterstützen möchtest, kannst Du das z.B. mit dem Kauf der Bilder von Stephan Opitz, Silvia WischeroppMichael SchöppingerRob SmithRob van KesselFranzi Kreis oder Chris Zvitkovits tun.

Asha und Alo – Hoffnung und Licht

Vor zwei Wochen konnten wir unser Projekt in Bangladesh finanzieren und fünf jungen Mädchen den Gang in die Grundschule ermöglichen. Heute erzählt uns Florian Albrecht von unser Partnerorganisation Netz e.V. die Geschichte von einem der Mädchen aus dem Projekt. 

Liebe Photocircle-Community,

ich möchte Ihnen von Asha erzählen – ihre Familie zählt zu den Ärmsten in Bangladesch:

Die Familie ist landlos. Ashas Vater ist Tagelöhner. Er verdient gerade mal 14 Cent in der Stunde. Oft findet er keine Arbeit. Sein Jahresverdienst für die vierköpfige Familie liegt bei 115 Euro. Unglaublich: Während wir im Überfluss leben hat Ashas Familie die meiste Zeit kaum genug zu Essen.

Asha Bangladesch

Asha

Das letzte Jahr war für Ashas Familie sehr ereignisreich: Seit Jahresbeginn geht Asha in eine NETZ-Grundschule. Im März wurde ihre Schwester Alo geboren. Und ihre Mutter wurde in das NETZ-Programm zur Sicherung der Grundbedürfnisse „Ein Leben lang genug Reis“ aufgenommen.

Asha strahlt als sie aus der Schule kommt. Dort gab es Reis mit Linsen. Einfach, aber es schmeckt gut und sättigt. In den Zeiten, in denen der Hunger am größten ist, gibt es an Ashas Schule ein Mittagessen, zubereitet von den Müttern und der Lehrerin. Finanziert durch Spender aus Deutschland und das Entwicklungsministerium.

Elemantary School

Foto aus der Grundschule

Als Ashas Vater von der Feldarbeit kommt, erzählt er, wie froh er ist, dass sein Kind zur Schule geht. „Asha soll mindestens bis zur zehnten Klasse lernen,“ er hält inne und sagt dann: „Asha ist unsere Hoffnung!“

Denn „Asha“ heißt auf Deutsch Hoffnung. Und „Alo“, der Name der kleinen Schwester, bedeutet Licht.  Ich hoffe, dass diese Geschichte Sie motiviert, aktiv zu werden. Denn mit Ihrer Unterstützung kann NETZ e.V. auch anderen Kindern die Möglichkeit des  Schulbesuches eröffnen. Mit nur 46 Euro können Sie den Unterricht eines Kindes für ein ganzes Jahr sichern.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Ihr Florian Albrecht

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