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Black Cities – Eine Fotoserie von Jens Fersterra

Die dunklen Tage im Winter kann man auch künstlerisch nutzen, um Fotokunst der besonderen Art zu erzeugen. Unser Fotograf Jens Fersterra erzeugt mit seinen Großstadtaufnahmen der Reihe ‘Black Cities’ eine surreale Stadt aus anonymen Wolkenkratzern. Die Fotokunst des Berliner Fotografen spielt mit den Dimensionen der Großstadt. Bei uns verkauft er seine Bilder seit Juli 2013 und hat seitdem bereits acht Projekten zur Finanzierung geholfen. Mit dieser Serie unterstützt er momentan die Berliner Schülerpaten.

Fotokunst von Jens Fersterra - Black City I

Black City I

Fotokunst von Jens Fersterra - Black City II

Black City II

Fotokunst von Jens Fersterra - Black City III

Black City III

Fotokunst von Jens Fersterra - Black City IV

Black City IV

Fotokunst  von Jens Fersterra - Black City V

Black City V

Fotokunst von Jens Fersterra - Black City VI

Black City VI

Die Fotoserie ist auf Photocircle.net zu erwerben. Wir empfehlen Acrylglasbilder oder Alu Dibond Fine Art für den Druck der Fotos. Unsere Acrylglasbilder verleihen den Motiven eine Tiefenwirkung, die die Ausdruckskraft der Fotos nochmals verstärkt. Ein Druck auf Alu Dibond Fine Art ist ebenfalls sehr empfehlenswert, da dieser Träger genau wie die Serie schlicht, elegant und minimalisitsch ist.

Christina Feldt im Portrait

„Your best pictures will come to you“ war einmal ein Rat, den Christina Feldt erhalten hat. So geht sie auch an ihre Fotografie heran: Mit viel Geduld und Interesse am Motiv wartet sie auf den richtigen Moment. So entstehen starke Portraits und beeindruckende Momentaufnahmen. Uns erzählt Christina, was für sie in der Fotografie wichtig ist und welche Momente sie als Fotografin besonders geprägt haben.

Fotokunst von Christina Feldt

Tigray girl, Northern Ethiopia by Christina Feldt

Wer ist denn eigentlich Christina Feldt?

Fotografin. Neugierig. Muss auf Reisen immer “einmal um die Ecke gucken“. Liebt Länder und Orte wo keiner weiß wo sie genau liegen. Beobachtet gerne. Ihr Herz schlägt für Afrika. Eine Reise ohne Kamera überlebt sie nicht. Die kleinen Dinge und Details im Leben. Leidenschaft für gute Musik. Liebt Middle East Cuisine. Out-of-the-Box Denkerin. Ist manchmal gerne alleine. Hat irgendwie immer so viel Energie. Regeln sind da um sie zu brechen. Hat Reiseziele im Kopf für die nächsten 50 Jahre.

Was zeichnet eine gute Fotografin aus?

Fotokurse kann jeder belegen, und sich eine tolle Kameraausrüstung kaufen auch, Voraussetzung man hat das nötige Kleingeld dazu. Doch ein Auge für besondere Fotografie zu haben ist längst nicht so einfach, kombiniert mit einer besonderen Sensibilität für Menschen und Situationen. Und es ist genau das was eine gute Fotografin ausmacht. Man muss Situationen und Fotos erfühlen, nicht ihnen hinterher jagen wie es leider so viele Fotografen machen. „Your best pictures will come to you“, hat mir mal ein sehr guter Fotograf gesagt – und ich gebe ihm damit absolut Recht. Man muss Geduld haben, beobachten können, ein Auge für Details haben, wissen was das Wort „framing“ bedeutet…und die Kamera die ersten Stunden sogar mal liegen lassen können, um Menschen und Situationen kennenzulernen und zu verstehen.

Sunrise at Mount Bromo, Java, Indonesia by Christina Feldt

Sunrise at Mount Bromo, Java, Indonesia by Christina Feldt

Was möchtest du als Fotografin erreichen?

Natürlich verfolgt man als Fotografin das altbekannte Ziel visuell anspruchsvolle und besondere Fotos zu machen. Fotos, die den Leuten gefallen, die in den Köpfen hängen bleiben, aber was noch viel wichtiger ist: die Emotionen bei den Betrachtern auslösen. Erweckt ein Foto keine Emotion, hat es für mich das Ziel verfehlt. Aber ich möchte noch viel mehr erreichen: Menschen und Situationen, denen ich auf meinen Reisen begegne, den Leuten woanders ein kleines Stück näher bringen. Etwas zeigen, das für viele fremd oder neu sein mag, das ein Lachen auslösen kann, oder auch ein Fragezeichen, oder ein Kopfschütteln. Auf konkrete Themen aufmerksam machen, Menschen durch meine Fotografie meinen großen Respekt zeigen, Respekt für das was sie machen und für das sie jeden Tag aufstehen. Denn die meisten tragen ihre – oft nicht einfachen – Leben mit einem großen Lächeln.

Dein Lieblingsland zum Fotografieren und warum?

Äthiopien. Einmalige Menschen, einmalige Gesichter, einmalige Geschichten. Ein so vielfältiges Land. Tief in meinem Herzen.

Hier sind einige von Christinas Lieblingsbildern aus der bunten Stadt Harar:

Fotokunst von Christina Feldt

Running girl, Ethiopia by Christina Feldt

Fotokunst von Christina Feldt

Woman carrying wood, Ethiopia. von Christina Feldt

Fotokunst von Christina Feldt

Somali girls in Eastern Ethiopia von Christina Feldt

Dein/e Lieblingsfotograf/in?

Sebastiaõ Salgado für die Tiefe in seinen Fotos. James Nachtwey für seine schwer emotionalen Bilder und Bescheidenheit. Stephe McCurry für die Schönheit seiner Fotos. Alex Webb für seine 5-in-1 und „out-of-the-box“ Bilder. Ami Vitale für ihren Mut als Frau, tolle Persönlichkeit und ihr Auge für Details.

Deine erste Kamera? Und womit fotografierst du heute?

Meine erste Kamera war eine Canon EOS 450 D. Heute fotografiere ich mit der Canon 5D Mark II.

Die Geschichte hinter einem Deiner Bilder. Gibt es ein Bild, dass Dir besonders am Herzen liegt? Warum?

Es gibt so viele Bilder, mit denen ich eine (für mich) sehr tiefe Begegnung oder Geschichte verbinde: Bilder vom Mentawaii Stamm auf Siberut Island, Indonesien, wo ich dachte an Malaria im Dschungel zu sterben; mein erstes Bild in der National Geographic oder auch in der GEO; Bilder von dem Afar Mädchen Medina, deren Geschichte mich sehr bewegt hat und über die ich in meinem Blog geschrieben habe; Bilder vom Palästinenser Abed, der auf seinem Feld gegen die israelische Besetzung ausharrt und den Konflikt eines ganzen Landes verkörpert; und noch viele mehr.

Trotzdem würde ich an dieser Stelle das Bild eines Mönches aus Myanmar wählen, nicht wegen des Fotos, sondern der Begegnung. Es war ein Tag vor meinem 30.Geburtstag, als ich ihm in einem kleinen Café in Yangon begegnete. Normalerweise bin ich gerne alleine, aber an dem Abend dachte ich mir: „Ob das so spannend wir morgen meinen 30.Geburstag alleine hier in Yangon zu verbringen?“ Es war wohl so  gewollt, dass der Mönch mich nach meinem Alter und meinem Plan für morgen fragte. Er bescherte mir einen Geburtstag, den ich nie vergessen werde. Es war lediglich ein Einblick in seinen Alltag: früh aufstehen, meditieren, nach dem Mittag nichts mehr essen, Englisch lernen mit einer unendlichen Hingabe, und andere Mönche treffen. Ich denke, es ist genau diese simpleness, die meinen 30.Geburstag so besonders gemacht hat.

Die besten Begegnungen und Erfahrungen im Leben kann man einfach nicht planen! Sie kommen zu einem.

Bubble making monk, Myanmar von Christina Feldt

Bubble making monk, Myanmar von Christina Feldt

Dein nächstes Projekt?

Das wird man ab Frühling 2014 sehen wenn alles gut läuft. Vorher möchte ich nicht zu viel verraten. Ich sage nur eins: es sollte abenteuerlich werden!

Na dann sind wir mal gespannt und freuen uns schon auf tolle Fotos im Frühjahr. Wer mehr Fotokunst Christina Feldt sehen möchte, der schaut einfach mal in ihrer Online Galerie auf Photocircle vorbei. Wenn sie ihr Ziel erreicht hat und Dir ihre Bilder und Begegnungen ein Stück näher gebracht hat, dann schließe den Kreis und unterstütze mit einem ihrer Bilder Projekte in Kambodscha, Myanmar und Somalia. 

Eva Stadler im Portrait

Eva Stadler findet touristische Bilder völlig in Ordnung, sucht (und findet) aber trotzdem Wege an viel besuchten Orten intime Bilder entstehen zu lassen. Wie es dazu kommt und was Eva Stadler als Fotografin sonst so ausmacht, haben wir sie in einem Interview gefragt.

Fine Art Fotokunst von Eva Stadler

Wer ist denn eigentlich Eva Stadler?

Ich bin Freiberuflerin und spiele auf mehreren Feldern, weil ich einfach viele Dinge gerne mache. In erster Linie bin ich Redakteurin und Gestalterin: Ich konzipiere, entwerfe und betreue Buchprojekte für Verlage, zumeist aus dem Bereich Reise.

Was zeichnet einen guten Fotografen aus?

Ich kenne verschiedene Typen von Fotografen, deren Arbeiten mich beeindrucken – intuitiv Arbeitende, Technikfreaks, Momentjäger. Jeder ist auf seine Weise ein guter Fotograf; vielleicht ist ein richtig guter Fotograf derjenige, der mehrere Arbeitsweisen beherrscht, der nicht nur macht, was er immer macht.

Wenn ich an Fotos denke, die für einen Zweck gemacht werden – was ja nicht weniger kreativ sein muss –, dann ist ein guter Fotograf derjenige, der genau die richtigen Bilder für ein bestimmtes Projekt schießt; der aber nicht einfach das macht, was ihm vorgeben wird, sondern einen speziellen Dreh rein bringt.

Was möchtest du als Fotograf erreichen?

Ich bin froh, in Sachen Fotografieren nicht unter wirtschaftlichem Druck zu stehen. Ich möchte persönlich die Bilder machen können, die mir vorschweben; schneller werden, besser ‚sehen‘, besser umsetzen.

Photocircle Fine Art Fotokunst Eva Stadler

Dein Lieblingsland zum Fotografieren  / Lieblingsmotiv und warum?

Mich zieht es oft in den Norden, nach Skandinavien, Schottland, Cornwall, ins Baltikum. Auch wenn man denkt, dort sei alles schon ‚leerfotografiert‘, sehe ich dort Natur, Szenerien oder Stadtlandschaften, die mir neu sind.

Mein Traumziel wäre Japan. Ich habe schon mehrfach geplant dort hinzufahren, habe es aber noch nie geschafft. Zuletzt hatte ich für März 2011 gebucht.

Deine erste Kamera? Und womit fotografierst du heute?

Als Kind hatte ich eine Agfa Iso-Pak C, die hat mir wiederum mein Vater vermacht. Mein Vater hat mir auch meine zweite Kamera geschenkt, eine Minolta Dynax, die ich bis vor ungefähr zehn Jahren benutzt habe. Heute fotografiere ich mit einer Canon Eos 5D Mak III, mit einigen digitalen Canon-Zwischenschritten.

Bo Kaap von Eva Stadler

Die Geschichte hinter einem Deiner Bilder. Gibt es ein Bild, dass Dir besonders am Herzen liegt? Warum?

Natürlich ist es fürchterlich offensichtlich, in Kapstadt den Tafelberg zu fotografieren, und auch die Punkte, von wo aus man fotografiert, sind begrenzt. Ich wollte es natürlich trotzdem machen, einfach für mich selbst. Es ist nicht ganz einfach, in Südafrika mit einer ausladenden Kameraausrüstung und Stativ herumzulaufen, gerade bei Sonnenuntergang, aber es hat geklappt.

Der Kram war also an den Strand geschleppt, Stativ aufgebaut, Filter gewienert, das Licht wurde weicher … Und plötzlich ist dieses Mädchen aufgetaucht und hat völlig selbstvergessen am Strand gespielt und getanzt. Vielleicht sieht es kitschig aus, aber es ist ein wahrhaftiger Moment, nicht geplant, nicht reproduzierbar, nicht perfekt, aber intensiv.

Photocircle Fine Art Fotokunst Eva Stadler

Das nächste Bild aus Südchina ist schön, aber total unecht. Jeder, der nach Yangshuo fährt, möchte diese Karstberge, diese Bambuswälder, diese Floße mitnehmen. Und das ist ja auch legitim! Es ist auch gar nicht nicht schön dort, nur die Szenerie wirkt auf dieser Aufnahme und durch diese Bearbeitung geradezu archaisch, während wir hier in Wirklichkeit eine enorm effizient arbeitende Tourismusmaschine sehen. Die Floße werden in Lkws hin und her gefahren, unzählige Touristen werden den Fluss runtergeschippert. Alle paar Hundert Meter liegen überdachte Plattformen im Wasser, ausgestattet mit Computern und Druckern – man wird nämlich auf dem Wasser fotografiert und noch auf dem Wasser wird einem das eigene Foto zum Kauf angeboten. Vor allem, wenn es über kleine Stufen im Fluss geht und die Passagiere wohlig kreischen.

Photocircle Fine Art Fotokunst Eva Stadler

Ich war zweimal dort, aber leider immer nur ganz kurz. Ich möchte mal ein paar Tage in der Gegend verbringen und einfach in die Berge hineinwandern, bis man niemanden mehr sieht.

Dein nächstes Projekt?

Oman, New York oder Kopenhagen. Das wird noch diskutiert 🙂

Mehr von Eva Stadlers Bildern aus Südafrika, England und China gibt es in ihrer Online Galerie auf Photocircle.net. Mit ihren Bildern wird zum Beispiel das Projekt Hoffnung am Kap mit unserem Partner “Deutsche Aidshilfe” unterstützt. 

Nothilfe nach Cyclone Haiyan

Dank der Bilder von Henki Koentjoro und Norbert Rupp konnten wir schnelle Nothilfe für die Opfer des Taifuns auf den Philippinen leisten. Drei Familien bekommen nun von uns ein Nothilfepaket für jeweils einen Monat. Vielen Dank an unsere Fotografen, unsere Kunden und unseren Projektpartner CARE. In dem Video seht Ihr, mit welchen Fotos das Projekt finanziert wurde.

Swagman’s Home – Eine Fotoreportage von Franz Sussbauer

Swagman’s home – Ort und Zeit ist unwichtig. Viele der in Deutschland lebenden Gastarbeiter verbringen ihre Nächte in Campern oder Wohnanhängern in der Nähe der Baustelle auf der sie tagsüber arbeiten. Diese Serie zeigt die ‘temporären Wohnungen’ der Menschen. Es gibt keine Gesichter dazu, weil sie ein Schattendasein in unserer Gesellschaft führen. Der Fotograf Franz Sussbauer verkauft die Serie exklusiv bei Photocircle. Mit seinem Verkauf unterstützt er ein Tanzprojekt für Roma Mädchen im mazedonischen Skopje von unserem Projektpartner Schüler Helfen Leben.

Swagmans home I von Franz Sussbauer

Swagmans home I von Franz Sussbauer

Swagmans home II von Franz Sussbauer

Swagmans home II von Franz Sussbauer

Swagmans home III von Franz Sussbauer

Swagmans home III von Franz Sussbauer

Swagmans home IV von Franz Sussbauer

Swagmans home IV von Franz Sussbauer

Swagmans home V von Franz Sussbauer

Swagmans home V von Franz Sussbauer

Swagmans home VI von Franz Sussbauer

Swagmans home VI von Franz Sussbauer

Swagmans home VII von Franz Sussbauer

Swagmans home VII von Franz Sussbauer

Swagmans home IIX von Franz Sussbauer

Swagmans home IIX von Franz Sussbauer

Swagmans home IX von Franz Sussbauer

Swagmans home IX von Franz Sussbauer

Swagmans home X von Franz Sussbauer

Swagmans home X von Franz Sussbauer

Wir empfehlen unsere Acrylglasbilder für den Druck der Fotos. Hinter Acrylglas bekommen die Motive eine strahlende Ausdruckskraft und erstaunliche Tiefenwirkung. 

Hilfe für die Philippinen mit der Arbeit von Hengki Koentjoro

Noch nie zuvor ist ein Taifun dieser Stärke auf Land getroffen. Noch nie führte ein Taifun zu diesem Ausmaß an Zerstörung. Gemeinsam mit unserem indonesischen Fotografen Hengki Koentjoro wollen wir einen kleinen Beitrag leisten, um die Situation auf den Philippinen zu verbessern, denn wir glauben an das afghanische Sprichwort: “Aus einzelnen Tropfen entsteht ein Fluss.” Mit nur 80 € können wir einer Familie für einen Monat das Überleben sichern. 

Mit über 350 Stundenkilometern und einem Durchmesser von 600 Kilometern wütete Taifun Haiyan auf den Philippinen. Noch nie zuvor ist ein Taifun dieser Stärke auf Land getroffen. Noch nie führte ein Taifun zu diesem Ausmaß an Zerstörung: Häuser zerschmettert von der unbändigen Wucht des Windes, die Wohnviertel ein einziges Trümmerfeld aus Holz, Schutt und Schlamm. Ganze Dörfer sind wie ausgewischt. Allein 9,5 Millionen Menschen auf den Philippinen sind betroffen. In den Straßen notdürftig abgedeckt liegen die Leichen. Allein in der Provinz Leyte werden über 10.000 Tote befürchtet. Doch noch sind nicht alle unter den Trümmern geborgen, noch ist die Zahl der Vermissten unüberschaubar. Unzählige Orte sind weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten. Über zerstörte und blockierte Straßen arbeiten sich unsere Nothilfeteams zu ihnen vor. Die Überlebenden sind im Schock und verzweifelt.

Gemeinsam mit unseren indonesischen Fotografen Hengki Koentjoro haben wir am Montag eine Kampagne gestartet, um einen kleinen Beitrag zu der Verbesserung der Situation zu leisten. Mit den Bildern von Hengki Koentjoro könnt Ihr bei uns CARE in seiner Nothilfe vor Ort unterstützen. Details zum Projekt findet Ihr hier. Für direkte Hilfe empfehlen wir Euch unseren Projektpartner CARE. Weitere Bilder von Hengki Koentjoro findet Ihr in seiner Galerie auf Photocircle.

Humid von Hengki Koentjoro

Humid von Hengki Koentjoro

Shines von Hengki Koentjoro

Shines von Hengki Koentjoro

Rhythmic von Hengki Koentjoro

Rhythmic von Hengki Koentjoro

Going Home von Hengki Koentjoro

Going Home von Hengki Koentjoro

Breath von Hengki Koentjoro

Breath von Hengki Koentjoro

Christian Brandstaetter im Portrait

Heute stellen wir euch den österreichischen Fotografen Christian Brandstaetter vor. Lest hier, wie er aus erster Hand erfahren durfte, dass Fotografie eben doch etwas bewegen kann.

Wer ist Christian Brandstaetter?

Ich lebe und arbeite an einem der schönsten Orte, die ich mir vorstellen kann, Klagenfurt am Wörthersee in Österreich. Wie eines meiner größten Vorbilder, Sebastião Salgado, habe ich ein Doktorat in Betriebswirtschaft und bin, was die Fotografie betrifft, Autodidakt. Ich leite die HR-Abteilung einer Bank und arbeite auch als Fotograf. Mein Schwerpunkt ist die künstlerische Reisefotografie, Menschen stehen dabei immer mehr im Vordergrund. Rund 35 Länder habe ich bereist, immer mit Rucksack und auf eigene Faust. Für ein sozial motiviertes Fotoprojekt (colours of carinthia) erhielt ich gemeinsam mit meinem Team 2012 den Bürgerpreis des europäischen Parlaments und den goldenen “Creos”. Derzeit arbeite ich daran, eine eigene Bildsprache mit extrem geringer Schärfentiefe zu entwickeln.

Biodiversity | Fotokunst von Christian Brandstaetter

Biodiversity | Fotokunst von Christian Brandstaetter

Was zeichnet einen guten Fotografen aus?

Seine Bilder sind auf den ersten Blick aufgrund seiner individuellen Bildsprache zu erkennen. Er sieht Dinge, Menschen, Situationen, die andere nicht so sehen würden. Er ist selbst eine Persönlichkeit, die zu anderen Menschen leicht und einen tiefen Zugang findet. Nur dann wird die Seele der Menschen in ihren Portraits sichtbar.

Was möchtest du als Fotograf erreichen?

Das nächste greifbare Ziel ist eine Ausstellung: Menschen in ihrer natürlichen Umgebung, die sich aber durch extrem geringe Schärfentiefe zu einem abstrakten Raum verwandelt. Das Individuum ist mein Thema, trotz der Bevölkerungsmassen und der Verdichtung des Lebens. Weiterentwickeln möchte ich mich ständig, ich denke da auch an eine Ausbildung am International Center of Photography in Manhattan.

Dein Lieblingsland zum Fotografieren und warum?

Kuba, wegen der Menschen und ihrer optimistischen, kreativen Lebensweise.

Backflip | Fotokunst von Christian Brandstaetter

Backflip | Fotokunst von Christian Brandstaetter

Deine schönste Geschichte zu einem deiner Bilder…

Für das Projekt “colours of carinthia” fotografierte ich Hadi aus dem Senegal mit ihrem Sohn Leo. Es war eher Zufall und hatte eine komplizierte Vorgeschichte, dass Leo mit auf das Bild kam, denn Hadi war geschieden. Das Sorgerecht für Leo wurde dem österreichischen Vater zugesprochen und Hadi durfte ihn nur drei Mal pro Monat sehen. Durch die Fotoausstellung und das große Medienecho wurde diese Story publik, das Sozialgericht hat umgedacht und jetzt darf Leo bei Hadi wohnen.

Hier geht es zum Projekt.

The White Bay | Fotokunst von Christian Brandstatter

The White Bay | Fotokunst von Christian Brandstatter

Dein Lieblingsfotograf?

Einen kann ich da nicht nennen, ich mag die Klassiker. Irving Penn steht da ganz vorne. Paolo Pellegrin,  Sebastião Salgado, die sehe ich mir gerne an. Andreas Gursky bewundere ich dafür, wie dicht er den Zeitgeist in seine Bilder packt.

Deine erste Kamera? Und womit fotografierst du heute?

Meine erste Kamera war eine Agfamatic, aber das ist ja gar nicht mehr wahr. Später hatte ich dann eine analoge Pentax-Spiegelreflexkamera. Seit 2004 fotografiere ich digital, aktuell mit einer Canon 5D Mk II, aber noch wichtiger sind mir die Objektive. Da habe ich mir eine Reihe erstklassiger Optiken gegönnt, vom 17mm Tilt/Shift bis zum 70-200mm/f2.8. Mein Lieblingsobjektiv ist das 85mm/f1.2…. Blitzen lehne ich generell ab, außer wenn´s im Studio hoch professionell zur Sache geht.

Karakoram Dunes | Fotokunst von Christan Brandstaetter

Karakoram Dunes | Fotokunst von Christan Brandstaetter

Wir sind froh, das Christian Brandstaetter eine Asuwahl seiner Fotos auf Photocircle zum Verkauf anbietet und so unsere Projekte unterstützt. Seine Galerie auf Photocircle findet hier. Seine Aufnahmen sind als Acrylglaskaschierungen, Alu Dibond Fine Art, auf Leinwand oder Fine Art Papier zu erwerben. Mit dem Kauf seiner Bilder unterstützt du soziale Projekte weltweit, zum Beispiel das Projekt “Hilfsgüter für Sudanesische Flüchtlinge” der UNO-Flüchtlingshilfe.

surfers von Christian Brandstaetter

Surfers von Christian Brandstaetter

Boris Buschardt – Warum man an seinen Träumen festhalten sollte

Mit Boris Buschardt haben wir einen Fotografen bei Photocircle, der uns immer wieder Fernweh beschert und unsere Reiselust weckt. Seine Bilder zeigen Naturgewalten, fantastische Farben und außergewöhnliche Orte, die einem  Fotografen alles abzuverlangen scheinen. In unserem Interview erzählt er uns von Knochenbrüchen und gefrorenen Fingern.

Gasaldur | Fotokunst von Boris Buschardt

Wer ist denn eigentlich Boris Buschardt?

Hauptberuflich arbeite ich als Ingenieur in der Automobilindustrie. Geboren und aufgewachsen bin ich in Berlin, lebe jetzt aber schon seit 13 Jahren in Bayern. Zum Fotografieren bin ich über das Reisen gekommen. Mit 17 habe ich eine 2-monatige USA-Rundreise unternommen, die ich mit meiner Kamera dokumentiert habe. Hinterher habe ich dann einige Diavorträge gehalten für die ich viele positive Rückmeldungen bekommen habe. Dies war dann Ansporn für mich, viele weitere Teile der Erde mit meiner Kamera zu bereisen.

Was zeichnet einen guten Fotografen aus?

1. Geduld und Ausdauer. In der Landschaftsfotografie kann es z.B. notwendig sein tagelang auf besseres Licht oder Wetter zu warten oder auch mal das Abendessen ausfallen zu lassen für die Chance auf ein gutes Foto.

2. Erfahrung. Ein guter Fotograf weiß was ein gutes Bild auszeichnet. Er kennt die wichtigsten Regeln zur Bildgestaltung. Er erkennt Strukturen und Muster im Chaos. Und er kann seine Ausrüstung intuitiv bedienen.

3. Offenheit für Neues. Ein guter Fotograf muss auch mal anders denken, anders sehen, neue Dinge ausprobieren. Er sollte zwar die Regeln zur Bildgestaltung kennen, muss aber auch bereit sein, sie über Bord zu werfen, wenn es nötig ist.

Reserva Nacional Cerro Castillo | Fotokunst von Boris Buschardt

Was möchtest du als Fotograf erreichen?

Durch meine Aufnahmen möchte ich den Menschen die Schönheit der Natur auf unserem Planeten näher bringen und damit vielleicht auch ein Stück weit zu  ihrem Erhalt und Schutz beitragen. Ansonsten strebe ich nach möglichst klaren Bildkompositionen und habe den Anspruch mich permanent weiter zu entwickeln.

Dein Lieblingsland zum Fotografieren und warum?

Darf ich drei nennen? Patagonien, Tasmanien und Island. Alle drei zeichnet eine ursprüngliche, wilde und extrem abwechslungsreiche Naturlandschaft aus, die nur wenig vom Menschen verändert wurde.

Haifoss | Fotokunst von Boris Buschardt

Dein Lieblingsfotograf?

Im Bereich der Landschaftsfotografie gehören Verena und Georg Popp-Hackner aus Österreich zu meinen Lieblingsfotografen. Sie besuchen ähnliche Orte wie ich und nehmen sich viel Zeit für eine sehr sorgfältige Bildkomposition. Im Gegensatz zu mir arbeiten sie aber mit analogen Großformatkameras.

Deine erste Kamera? Und womit fotografierst du heute?

Meine erste richtige Kamera war eine Nikon F3 mit einem 50mm Normalobjektiv, die ich mir mit 16 gekauft habe.

Aktuell fotografiere ich mit einer Nikon D800E in Verbindung mit diversen Zeiss Objektiven.

Zu zwei seiner Bilder verriet uns Boris Buschardt diese außergewöhnlichen Entstehungsgeschichten:


“Silfra”
Silfra Fotokunst von Boris Buschardt

Die Bedingungen unter denen dieses Foto aufgenommen wurde, waren nicht ganz einfach. Die Wassertemperatur in der Silfra-Lagune beträgt ganzjährig 2°C, was selbst in einem dicken Neoprenanzug ziemlich schnell unangenehm werden kann. Um die Kamera gut bedienen zu können hatte ich mir relativ dünne Handschuhe angezogen, was leider keine gute Idee war. Nach einer halbe Stunde waren meine Finger so steif gefroren, dass ich sie kaum noch bewegen konnte. Darüber hinaus hat es noch den ganzen Tage stark gestürmt und geregnet.

Für Halb-Halb-Aufnahmen (eine Hälfte des Fotos ist unter Wasser und die andere über Wasser) ist es sehr wichtig das Glas vor dem Objektiv frei von Wassertropfen zu halten. Bei ruhigem Wasser in den Tropen ist das schon nicht ganz einfach, bei Sturm, Regen, Wellengang, 2°C Wassertemperatur und steif gefrorenen Fingern eine echte Herausforderung, auch für einen erfahrenen Naturfotografen. Ohne die schwierigen Wetterbedingungen (düsterer Himmel, Wellengang etc.)  wäre das Foto aber sicherlich nur halb so interessant. Der Aufwand hat sich also gelohnt und es gehört inzwischen zu meinen persönlichen Lieblingsbildern.

“Lofoten im Winter”

Lofoten im Winter von Boris Buschardt

Nachdem ich die Lofoten schon rund ein Dutzend mal im Sommer besucht hatte, wollte ich sie unbedingt auch mal im Winter besichtigen und fotografieren. Im März 2010 war es dann so weit. Ich bin nach Nordnorwegen geflogen, habe mir einen Mietwagen genommen und bin ich Richtung Lofoten aufgebrochen. Am ersten Abend wollte ich ein paar Landschaftsfotos von einem schönen Aussichtspunkt aus machen, dazu musste ich eine kleine Klettertour mit der Fotoausrüstung unternehmen.

Leider habe ich übersehen, dass ein Abschnitt des Felsens komplett mit einer dünnen Eisschicht überzogen war. Ich rutschte einige Meter  ab und brach mir das rechte Sprunggelenk. Ich bin dann zum Mietwagen zurück gehumpelt und dann mit gebrochenem Bein direkt ins Krankenhaus gefahren. Damit war der Traum von den Lofoten im Winter erst mal beendet. So leicht gebe ich meine Träume aber nicht auf. 2 Jahre später, nachdem die Titanplatten und Schrauben aus meinem Bein wieder raus waren, habe ich einen neuen Anlauf gemacht (und diesmal Steigeisen mitgenommen). Die Reise war ein voller Erfolg und einige meiner besten Landschaftsfotos sind auf dieser Winterreise entstanden. Es lohnt sich also an seinen Träumen festzuhalten.

Bei soviel Hingabe ist es kein Wunder, dass die Fotos von Boris Buschardt so gut gefallen. Wenn Du überlegst, Dir eines seiner Bilder zu bestellen, empfehlen wir aufgrund der kräftigen Farben seiner Fotos unsere Acrylglasbilder. Das Acrylglas gibt seinen Bildern eine besondere Tiefenwirkung und verstärkt die Wirkung der beeindruckenden Landschaftsaufnahmen. Boris Buschardts Portfolio auf Photocircle findest Du in seiner Galerie. Mit dem Verkauf unterstützt der Fotograf bei uns Entwicklungsprojekte weltweit. Wir bedanken uns für sein soziales Engagement! 

Afghan refugees portrayed by Rada Akbar

Our female Afghan photographer Rada Akbar portrayed Afghan children in a refugee camp in Kabul. In the eyes of these children we see hope but also great suffering and emptiness.

Chinar von Rada Akbar

Chinar, 6 years

Badrai von Rada Akbar

Badrai, 8 years

Mateen von Rada Akbar

Mateen, 15 years

Baseer von Rada Akbar

Baseer, 17 years

Zainab  von Rada Akbar

Zainab, 6 years

Atal von Rada Akbar

Atal, 8 years

Tibetan People von Stephan Opitz

Als der Geologe und Fotograf Stephan Opitz zu Forschungszwecken mehrere Monate in der Hochebene Tibets verbrachte entstanden u.a. diese beeindruckenden Portraits stolzer Tibeter.

Mit seinen Fotografien unterstützt Stephan Opitz die Arbeit von Plan Deutschland in Nepal. Mit dem Kauf seiner Bilder auf Photocircle setzt Du Dich für die Befreiung der Kamalari-Mädchen aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen ein. Mehr zum Projekt findest Du hier. Weitere Aufnahmen von Stephan Opitz findest Du in seiner Galerie. Wir finden, dass seine schwarz-weiß Aufnahmen besonders auf unserem matten Alu Dibond Fineart und unserem Fine Art Papier von Moab zur Geltung kommen.

Tibetan People, # 4 von Stephan Opitz Tibetan People, # 7 von Stephan Opitz

Tibetan People, # 5 von Stephan Opitz

Tibetan People, # 1

Tibetan People, # 2

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